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    • Jede*r zehnte Deutsche hat in der Krise Schulden aufgenommen, ebenso viele konnten Verbindlichkeiten nicht begleichen
    • Vor allem die Lebenshaltungskosten führten zu Verschuldung
    • Alleinerziehende (26 Prozent) und junge Menschen (18 Prozent) sind überproportional betroffen

    Hamburg, 25. Februar 2021 – Die Corona-Pandemie hat tiefgreifende Auswirkungen auf das Konsumverhalten und die finanzielle Situation vieler Verbraucher*innen in Deutschland: In Folge des Ausbruchs von Covid-19 sah sich etwa jede*r Zehnte (12 Prozent) gezwungen, Schulden aufzunehmen. Das zeigt der aktuelle Covid-19 Finanzreport des Finanzdienstleisters und -investors EOS mit einer repräsentativen Umfrage in fünf europäischen Ländern. Demnach mussten sich die Befragten hierzulande vor allem Geld leihen, um ihren Alltag zu bestreiten: Für die laufenden Lebenshaltungskosten haben 39 Prozent der verschuldeten Deutschen Anleihen gemacht, gefolgt von Wohnkosten (29 Prozent) und Ausgaben für die Gesundheit (20 Prozent). Die Höhe der Schulden betrug bei der Mehrheit (57 Prozent) bis zu 2.500 Euro, bei 40 Prozent der Verschuldeten lag sie darüber. Problematisch: 12 Prozent der Befragten gaben an, seit Beginn der Pandemie Verbindlichkeiten nicht mehr zurückzahlen zu können.

    Covid-19 Finanzreport: Andreas Kropp, Geschäftsführer der EOS Gruppe

    „Wir befinden uns derzeit in einer kaum abzuschätzenden und schwer planbaren Ausnahmesituation, mit der niemand gerechnet hat. Wenn einige Menschen daraufhin gezwungen sind, für lebensnotwendige Dinge vorrübergehend Schulden aufzunehmen, ist das mehr als verständlich. Kritisch wird es aber, wenn sie ihren Verpflichtungen in der Folge nicht mehr nachkommen können“, erklärt Andreas Kropp, Geschäftsführer der EOS Gruppe und zuständig für den deutschen Markt.

    Alleinerziehende und jüngere Menschen leiden besonders unter der Krise

    Die Pandemie trifft Alleinerziehende am stärksten: Jede*r Vierte (26 Prozent) von ihnen gab an, in Folge von Covid-19 Schulden gemacht zu haben, 23 Prozent sind sogar in die Überschuldung gerutscht. Zudem befürchten 39 Prozent der alleinstehenden Eltern, sich in den kommenden sechs Monaten infolge der Corona-Krise Geld leihen zu müssen. Eine weitere Bevölkerungsgruppe mit überdurchschnittlich hoher finanzieller Belastung stellen junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren dar. Von ihnen gaben 18 Prozent an, sich wegen der Pandemie verschuldet zu haben. Zum Vergleich: In der Gruppe der 50- bis 65-Jährigen waren es nur 6 Prozent. Zudem fürchten 31 Prozent der jüngeren Generation, zukünftig Schulden aufzunehmen zu müssen, während es unter den älteren Befragten nur jede*r Zehnte ist.

    Covid-19 Finanzreport: Konsument*innen haben sich im Zuge der Corona-Krise Schulden überschuldet.

    Deutschland steht noch vergleichsweise gut da

    Im europäischen Vergleich zeigt sich zum Teil ein deutlich anderes Bild: Während sich hierzulande 12 Prozent verschuldet haben, waren es in Spanien 15 Prozent, in Kroatien 19 Prozent, in Rumänien 28 Prozent und in Bulgarien sogar 32 Prozent. „Maßnahmen wie das Kurzarbeitergeld oder die Wirtschaftshilfen der Bundesregierung haben geholfen, viele Deutsche vor Schulden aufgrund der Corona-Pandemie zu bewahren“, analysiert Kropp. „Entsprechend ist Deutschland bislang vergleichsweise stabil durch die Krise gekommen.“

    Deutsche sparen vor allem beim Urlaub – und wollen bald wieder reisen

    Dennoch schlägt sich die angespannte wirtschaftliche Lage im Konsumverhalten der Deutschen nieder. So hat eine große Mehrheit der Befragten (80 Prozent) während der Pandemie notwendige oder geplante Ausgaben nicht getätigt. Am häufigsten schränkten sich die deutschen Verbraucher*innen bei ihrem Urlaub (65 Prozent) ein, aber auch der Kauf von Einrichtungsgegenständen (21 Prozent), Renovierungen (19 Prozent) sowie Ausgaben für Gesundheit (12 Prozent) und Bildung (12 Prozent) standen auf der Streichliste. Und nach der Krise? Die Deutschen sehnen sich vor allem danach, wieder zu reisen: Nach Ende der Pandemie planen 60 Prozent als erstes Geld für Urlaub auszugeben.

    Über den Covid-19 Finanzreport der EOS Gruppe

    Dynata, Spezialist für Online-Befragungen, hat im Auftrag der EOS Gruppe 7.000 Verbraucher*innen im Alter von 18 bis 65 Jahren in Bulgarien, Deutschland, Kroatien, Rumänien und Spanien befragt, davon 2.000 Personen in Deutschland. Die Befragten gaben Auskunft darüber, wie die Corona-Pandemie ihr Konsumverhalten und ihre finanzielle Situation beeinflusst hat. Die Erhebung erfolgte im Januar 2021 und ist repräsentativ für die (Online-) Bevölkerung ab 18 Jahren in den untersuchten Ländern.

    Über die EOS Gruppe

    Die EOS Gruppe ist einer der führenden technologiebasierten Finanzinvestoren und Experte bei der Bearbeitung offener Forderungen. Schwerpunkt ist der Ankauf von unbesicherten und besicherten Forderungsportfolios. Mit über 40 Jahren Erfahrung und Standorten in 26 Ländern bietet EOS seinen rund 20.000 Kunden weltweit smarte Services rund ums Forderungsmanagement. Hauptzielbranchen sind Banken, Versicherungen, Versorgungsunternehmen, der Immobiliensektor sowie E-Commerce. EOS beschäftigt mehr als 7.500 Mitarbeiter*innen und gehört zur Otto Group.

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  • Hamburg, 1. Dezember 2020 – Der Deutsche Bundestag hat am Freitag ein neues Inkassogesetz verabschiedet, das unter anderem eine Kürzung der Gebühren vorsieht. EOS, eines der größten deutschen Inkassounternehmen und wichtiger Käufer notleidender Forderungen am Markt, rechnet dadurch mit negativen Konsequenzen für viele Gläubiger. Das Gesetz tritt voraussichtlich im Oktober 2021 in Kraft.

    „Wir begrüßen die Intention des Gesetzgebers, mit der neuen Inkassoregulierung den Verbraucherschutz zu stärken. Allerdings sehen wir die Gefahr, dass vor allem kleine und mittelständische Unternehmen höhere Zahlungsausfälle zu verzeichnen haben, weil zum Beispiel Kleinstforderungen künftig nicht mehr wirtschaftlich eingezogen werden können,“ erläutert Andreas Kropp, verantwortlicher EOS Geschäftsführer für die Region Deutschland. „Zudem könnte die Zahlungsmoral sinken, was sich negativ auf die Gläubiger und die Wirtschaft insgesamt auswirkt.“ Das Gesetz sieht unter anderem eine geringere Inkassogebühr bei Kleinstforderungen bis 50 Euro vor.

    Investitionen verstärkt: Der EOS Konzern hat den Umsatz in Deutschland 2018/19 erneut gesteigert
    Andreas Kropp, Mitglied des EOS Boards und verantwortlich für die Region Deutschland

    Seinem Leitbild „For a debt-free world“ entsprechend schöpft EOS schon heute den gesetzlich möglichen Gebührenrahmen nicht immer aus, um säumigen Zahler*innen eine realistische Chance für die Rückzahlung ihrer offenen Forderungen zu geben. Zudem wurde ein eigenes Team gebildet, das sich mit Härtefällen auseinandersetzt und unter Berücksichtigung der Lebenssituation oder des Alters der Verbraucher*innen individuelle Lösungen sucht. „Wer in den Dialog mit uns geht, kann sich auf unsere Gesprächsbereitschaft verlassen. Leider wird es aber auch immer Menschen geben, die kein echtes Interesse an der Begleichung ihrer Rechnungen haben“, so Kropp. „Hier sehe ich die Gefahr, dass das neue Gesetz als Einladung zum Schulden machen verstanden wird – zu Lasten der Gläubiger und aller rechnungstreuen Verbraucher*innen. Darüber hinaus hätte ich mir eine stärkere Zentralisierung der Inkassoaufsicht gewünscht, damit den wenigen schwarzen Schafen unserer Branche die Geschäftsgrundlage entzogen wird.“

     

    Über die EOS Gruppe

    Die EOS Gruppe ist einer der führenden technologiebasierten Finanzinvestoren und Experte bei der Bearbeitung offener Forderungen. Schwerpunkt ist der Ankauf von unbesicherten und besicherten Forderungsportfolios. Mit über 40 Jahren Erfahrung und Standorten in 26 Ländern bietet EOS seinen rund 20.000 Kunden weltweit smarte Services rund ums Forderungsmanagement. Hauptzielbranchen sind Banken, Versicherungen, Versorgungsunternehmen, der Immobiliensektor sowie E-Commerce. EOS beschäftigt mehr als 7.500 Mitarbeiter*innen und gehört zur Otto Group.

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    • Nur 35 Prozent der Deutschen vertrauen Unternehmen im Umgang mit digitalen Daten
    • Banken und Online-Zahlungsanbieter genießen insgesamt das größte Vertrauen – aber mit Vertrauensmalus im internationalen Vergleich
    • Besondere Zurückhaltung der Deutschen bei Krankendaten

    Hamburg, 27. Oktober 2020 – Digitale Daten sind ein wertvolles Gut für Unternehmen. Sie helfen ihnen, die Kund*innen und deren Wünsche besser zu verstehen sowie auf Markttrends zu reagieren. Allerdings ist die Datenpreisgabe seitens der Verbraucher*innen maßgeblich an Vertrauen gekoppelt. Darum steht es hierzulande bislang nicht sehr gut: Nur 35 Prozent der Deutschen vertrauen Unternehmen im Umgang mit digitalen Daten. Damit liegt Deutschland im europäischen Mittelfeld (Durchschnitt: 33 Prozent). Am geringsten ist das Vertrauen in Frankreich (18 Prozent). Das belegt eine repräsentative Studie des Finanzdienstleisters und -investors EOS in 17 Ländern zum Thema „Was sind Daten wert?“. Die Bedenken der Deutschen scheinen begründet: Mehr als jeder fünfte Verbraucher (22 Prozent) hatte schon einmal Negativerlebnisse mit der Datenweitergabe im Internet. Nur in Bulgarien, Nordmazedonien, Polen und Tschechien sind die Anteile höher.

    Digitales Vertrauen: Infografik „Große Skepsis beim Umgang mit Daten“

    Mehr Skepsis gegenüber Banken und bei Krankendaten als andernorts

    Mit Blick auf die Branchen gibt es deutliche Unterschiede: Das größte Vertrauen im Umgang mit Kundendaten genießen hierzulande Banken und Finanzdienstleister (47 Prozent). Im internationalen Vergleich liegt Deutschland jedoch unter dem Durchschnitt (Europa: 54 Prozent, USA: 56 Prozent, Russland: 54 Prozent). Wie wichtig Vertrauen in diesem Umfeld ist, zeigt der Fakt, dass über alle Länder hinweg Finanzdaten als am schützenswertesten betrachtet werden. Diesbezüglich sind die Deutschen nicht besorgter als andere Nationen – lediglich Einblicke ins Bankkonto finden sie als einzige noch sensibler als Konto- und Kreditkartendaten. Auffällig ist, dass in Deutschland Krankendaten als besonders sensibel betrachtet werden. Selbst einem vertrauenswürdigen Unternehmen würde der Großteil der Deutschen diese Daten nicht anvertrauen: Während 31 Prozent der Europäer*innen diese Daten für Geld preisgeben würden, sind es in Deutschland nur 18 Prozent. Am wenigsten vertrauen die Deutschen – wie alle anderen Länder auch – Sozialen Netzwerken und Messengern (12 Prozent).

    Datensparsamkeit und Transparenz schaffen Vertrauen

    Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Verbraucher*innen transparent und glaubhaft zu zeigen, dass sie mit deren Daten vertrauensvoll umgehen. Daran arbeitet auch EOS Deutscher Inkasso-Dienst, wie Dr. Henning Stolze, Leiter Data Governance & Data Management, erläutert: „EOS nutzt Daten für das bestmögliche, individuelle Forderungsmanagement, von dem auch die säumigen Zahler*innen profitieren. Das müssen wir stärker verdeutlichen und gleichzeitig das Vertrauen ausbauen, dass die Daten nur für ganz konkrete Zwecke genutzt werden.“ Dazu maßgeblich beitragen kann laut Stolze die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Durch ihren klaren Rahmen hat sie das Vertrauen in die Datennutzung an vielen Stellen bereits erhöht und für Verbraucher*innen die nötige Transparenz geschaffen, was mit ihren Daten passiert.

    Was sind Daten wert? Henning Stolze, Leiter Data Governance & Data Management, EOS Deutscher Inkasso-Dienst.
    Dr. Henning Stolze, Leiter Data Governance & Data Management, EOS Deutscher Inkasso-Dienst
    Digitales Vertrauen: Infografik „Welche Daten betrachten die Deutschen am sensibelsten?“

    Handlungsbedarf: Vertrauen weiter ausbauen

    Wie die Studie zeigt, ist digitales Vertrauen zu gewinnen und auszubauen für viele Unternehmen auch in Deutschland noch eine große Baustelle. „Wir müssen von einer Informationsasymmetrie wegkommen und den Verbraucher*innen das Gefühl der Datenhoheit zurückgeben“, analysiert Stolze. Der Befragung zufolge haben viele Deutsche das Gefühl, oftmals keine Wahl in Bezug auf die Datenfreigabe zu haben: Rund zwei Drittel (63 Prozent) beklagen, dass sie sonst viele Online-Dienste gar nicht umfassend nutzen können. Zudem sehen sich über die Hälfte der deutschen Verbraucher*innen nicht ausreichend informiert, um die Freigabe von Daten verhindern oder einschränken zu können.

    Digitales Vertrauen: Clemens Hosemann, Datenschutzmanager bei EOS in Deutschland
    Clemens Hosemann, Bereichsleiter Datenschutzmanagement bei EOS Deutscher Inkasso-Dienst

    Datenminimierung in digitalen Self-Service-Portalen

    Ein Beispiel für Datenminimierung ist das Serviceportal von EOS für säumige Zahler*innen. Clemens Hosemann, Bereichsleiter Datenschutzmanagement bei EOS Deutscher Inkasso-Dienst, erklärt, wie es zum Vertrauensaufbau beiträgt: „Wir erheben darüber nur die Daten, die für den Zahlvorgang wirklich notwendig sind. Auf diese Weise können Verbraucher*innen ihre Schulden sehr einfach, schnell und selbstbestimmt begleichen, indem nur die Forderungsnummer, der Betrag und die notwendigen Zahlungsinformationen erfragt werden. Es müssen keine weiteren persönlichen Daten preisgegeben werden. Nur wer eine individuelle Bearbeitung wünscht, kann freiwillig weitere Angaben machen.“

    Über die repräsentative EOS Studie „Was sind Daten wert?“ 2020

    Die EOS Studie, die in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut Kantar im Frühjahr 2020 durchgeführt wurde, ist repräsentativ für die (Online-)Bevölkerung ab 18 Jahren in den 17 untersuchten Ländern. Eine Stichprobe von jeweils 1.000 Befragten aus Belgien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kroatien, Polen, Rumänien, Russland, der Schweiz, Serbien, der Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien und den USA sowie von 300 Befragten aus Nordmazedonien wurde für die Auswertung verwendet. Die Teilnehmer*innen beantworteten Fragen zu ihrem persönlichen Umgang mit Daten und deren Freigabe, ihrem Vertrauen in Unternehmen sowie ihrer Bereitschaft, Daten gegen Vergütung zu veräußern.

    Weitere Studienergebnisse und Infografiken sowie das kostenlose Whitepaper zum Download finden Sie hier.
     

    Über die EOS Gruppe

    Die EOS Gruppe ist einer der führenden technologiebasierten Finanzinvestoren und Experte bei der Bearbeitung offener Forderungen. Schwerpunkt ist der Ankauf von unbesicherten und besicherten Forderungsportfolios. Mit über 40 Jahren Erfahrung und Standorten in 26 Ländern bietet EOS seinen rund 20.000 Kunden weltweit smarte Services rund ums Forderungsmanagement. Hauptzielbranchen sind Banken, Versicherungen, Versorgungsunternehmen, der Immobiliensektor sowie E-Commerce. EOS beschäftigt mehr als 7.500 Mitarbeiter*innen und gehört zur Otto Group.

    Weitere Informationen zur EOS Gruppe: www.eos-solutions.com

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    • Chance für Unternehmen: Mehr als ein Drittel der Befragten befürwortet „Gegenleistung für Daten“
    • Erst 23 Prozent wurde bereits ein Angebot zur Datenpreisgabe gemacht
    • Mehrheit der Deutschen ist der Wert ihrer persönlichen Daten nicht bewusst

    Hamburg, 6. Oktober 2020 – In der heutigen digitalen Welt sind Daten wie Kontonummer, Geburtsdatum, Adresse, Gesundheitsfakten oder Kaufverhalten zu einem wichtigen Wirtschaftsgut geworden. Daher bestimmen Fragen nach dem Umgang mit Daten und ihrem Wert immer stärker den öffentlichen Diskurs. Das bestätigt auch eine aktuelle repräsentative Studie in 17 Ländern des Finanzdienstleisters und -investors EOS zum Thema „Was sind Daten wert?“. Demnach finden fast 60 Prozent der deutschen Verbraucher*innen, dass sie für die Nutzung ihrer Daten entschädigt werden sollten. Dabei überrascht die Bereitschaft zum Datenverkauf hierzulande: Mit 36 Prozent liegen die Deutschen ganz leicht über dem europäischen Durchschnitt (34 Prozent) und sind nicht so vorsichtig, wie es ihrem Ruf entspricht – bei den unter 35-Jährigen steigt die Zahl sogar auf fast die Hälfte (46 Prozent). Immerhin 22 Prozent sind den Deal „Datenpreisgabe mit Gegenleistungen“ sogar schon eingegangen – ebenfalls mehr als der europäische Durchschnitt (18 Prozent).

    Was sind Daten wert? Infografik zum Thema „Daten für Gegenleistung“
    Die Deutschen sind besonders vorsichtig bei Fitness- und Kontaktdaten, aber jeder Sechste ist bereit, gegen Bezahlung Daten über sein Kaufverhalten preiszugeben.

    Vertrauen und Art der Daten sind entscheidend für die Preisgabe

    Die Bereitschaft, persönliche Informationen mit Firmen zu teilen, hängt vom Vertrauen in deren Umgang mit den Daten ab, vor allem von der Einhaltung gesetzlicher Richtlinien. Ebenso relevant ist jedoch die Art der Daten. So würden laut EOS Studie rund 60 Prozent der Deutschen einem vertrauenswürdigen Unternehmen persönliche Informationen oder Daten zu Kaufentscheidungen sowie Vorlieben für Produkte und Marken gegen Geld preisgeben. Auch Interaktionsdaten oder Daten zum Surfverhalten sind eher unproblematisch (45 Prozent). Konto- oder Kreditkartendaten sowie Einblicke ins Bankkonto sind hingegen für eine große Mehrheit zu sensibel, um sie zu veräußern (unter 10 Prozent). Nach dem konkreten Vergütungswunsch gefragt, sind für rund die Hälfte der Befragten in Deutschland vor allem Sachprämien und Rabatte attraktiv, während ein privilegierter Kundenstatus (18 Prozent) und bessere Serviceleistungen (13 Prozent) weniger gefragt sind.

    Was sind Daten wert? Infografik „Welche Gegenleistung bevorzugen Deutsche im Tausch gegen ihre Daten?“
    Wofür würden Sie Ihre Daten hergeben? Die Deutschen bevorzugen eindeutig Rabatte und materielle Belohnungen.

    Datenbasierte Analysen und maßgeschneiderte Lösungen

    Die Studie verdeutlicht: Unternehmen schöpfen das Potenzial oftmals noch nicht aus, ihre Kund*innen zur Freigabe von Informationen anzuregen und diese Daten sinnvoll zu nutzen. Dass sich das lohnen kann, zeigt der Blick ins Forderungsmanagement. „Wir werten Inkassovorgänge aus, um mithilfe von Machine-Learning-Algorithmen unsere Dienstleistung stetig zu verbessern“, erläutert Jakob Spitzer, Bereichsleiter Analyse & Steuerung bei EOS Deutscher Inkasso-Dienst: „Für einen angemessenen Umgang mit Daten bietet die Rechtsgrundlage gerade in Deutschland eine sehr gute Voraussetzung. Über eine fundierte Datenbasis ermitteln wir die effizienteste Next-Best-Action im Inkassoprozess. Daten sind für uns der Treibstoff für analytische Entscheidungen und entsprechend wertvoll. Je besser die verfügbaren Daten sind, desto besser für alle Seiten. Denn auch die säumigen Zahler*innen profitieren von realistischen Zahlungsplänen.“

    Was sind Daten wert? Jakob Spitzer, Bereichsleiter Analyse & Steuerung, EOS Deutschland
    Jakob Spitzer, Bereichsleiter Analyse & Steuerung bei EOS Deutscher Inkasso-Dienst

    Dr. Henning Stolze, Leiter Data Governance & Data Management, EOS Deutscher Inkasso-Dienst, fügt hinzu: „Unternehmen müssen den Schritt machen, die Gegenleistung für Daten sowie deren Nutzen klarer auszuweisen. Also auch die Möglichkeiten aufzuzeigen, was man als Verbraucher*in konkret dafür bekommt, wenn man Daten zur Verfügung stellt. So können beide Seiten profitieren.“

    Unklarheit zum Wert von Daten

    Laut der EOS Studie ist erst jedem fünften Deutschen für die Preisgabe bestimmter Daten eine Gegenleistung angeboten worden. Mit Blick auf den konkreten monetären Gegenwert herrscht aber noch Unklarheit: So glauben 65 Prozent der Deutschen, dass dem Großteil der Verbraucher*innen der monetäre Wert ihrer Daten nicht bewusst ist. 78 Prozent der Befragten würden einem vertrauenswürdigen Unternehmen selbst persönliche Informationen verkaufen, jedoch hat nur knapp die Hälfte von ihnen (47 Prozent) dafür eine konkrete Preisvorstellung im Kopf: Diese liegt für rund 43 Prozent bei unter 50 Euro und für weitere 20 Prozent im Bereich bis 100 Euro. 17 Prozent wären hingegen für einen Betrag von bis zu 500 Euro zur Preisgabe von Daten bereit und für jeden Fünften müssten sogar mehr als 500 Euro als Gegenleistung fließen.

    Was sind Daten wert? Henning Stolze, Leiter Data Governance & Data Management, EOS Deutscher Inkasso-Dienst.
    Dr. Henning Stolze, Leiter Data Governance & Data Management, EOS Deutscher Inkasso-Dienst

    „Die Unsicherheit zum Wert von Daten betrifft alle gleichermaßen – ob Verbraucher*innen oder Unternehmen“, so Stolze. „Jeder kennt den Spruch ‚Daten sind Gold‘, aber was heißt das eigentlich? Bei uns ist daraus ein Projekt entstanden, in dem wir die für uns wertvollsten Datenfelder definiert und dafür einen möglichst konkreten Wert anhand von relevanten Parametern wie Risikovermeidung oder Kostenreduzierung bestimmt haben. Wenn wir als Unternehmen festlegen, was uns Daten wert sind, lassen sich auf dieser Basis sehr fundierte Entscheidungen treffen. Denn wer sich den Wert von Daten bewusst macht, geht besonders sorgsam mit ihnen um. Diese Diskussion wird die nächsten Jahre sicher weiter bestimmen.“

    Über die repräsentative EOS Studie „Was sind Daten wert?“ 2020

    Die EOS Studie, die in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut Kantar im Frühjahr 2020 durchgeführt wurde, ist repräsentativ für die (Online-)Bevölkerung ab 18 Jahren in den 17 untersuchten Ländern. Eine Stichprobe von jeweils 1.000 Befragten aus Belgien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kroatien, Polen, Rumänien, Russland, der Schweiz, Serbien, der Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien und den USA sowie von 300 Befragten aus Nordmazedonien wurde für die Auswertung verwendet. Die Teilnehmer*innen beantworteten Fragen zu ihrem persönlichen Umgang mit Daten und deren Freigabe, ihrem Vertrauen in Unternehmen sowie ihrer Bereitschaft, Daten gegen Vergütung zu veräußern.

    Weitere Studienergebnisse und Infografiken sowie das kostenlose Whitepaper zum Download finden Sie hier.
     

    Über die EOS Gruppe

    Die EOS Gruppe ist einer der führenden technologiebasierten Finanzinvestoren und Experte bei der Bearbeitung offener Forderungen. Schwerpunkt ist der Ankauf von unbesicherten und besicherten Forderungsportfolios. Mit über 40 Jahren Erfahrung und Standorten in 26 Ländern bietet EOS seinen rund 20.000 Kunden weltweit smarte Services rund ums Forderungsmanagement. Hauptzielbranchen sind Banken, Versicherungen, Versorgungsunternehmen, der Immobiliensektor sowie E-Commerce. EOS beschäftigt mehr als 7.500 Mitarbeiter*innen und gehört zur Otto Group.

    Weitere Informationen zur EOS Gruppe: www.eos-solutions.com

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  • Berlin, 18. September 2020 Die EOS Gruppe stellt für weitere vier Jahre die Präsidentin des Bundesverbands Deutscher Inkassounternehmen (BDIU). Kirsten Pedd, Chief Compliance Officer und Head of Public Affairs des internationalen Finanzdienstleisters, wurde von den Mitgliedern des Verbands gestern einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Pedd, die EOS bereits seit fast 20 Jahren im BDIU vertritt, war 2016 als erste Frau an dessen Spitze gewählt worden.

    „Ich freue mich sehr, dass mich die Mitglieder des BDIU erneut gewählt haben und mir ihr Vertrauen schenken“, so Pedd. „Besonders stolz macht mich, dass wir den Code of Conduct verabschieden konnten. Er zeigt, dass für uns Verantwortung und Fairness nicht nur Worte sind, sondern eine Verpflichtung.“

    Der auf der Mitgliederversammlung einstimmig verabschiedete Verhaltenskodex zeichnet den gesamten Lebenszyklus einer Forderung nach – von der Auftragsannahme und Kommunikation mit säumigen Zahler*innen, über Pflichten bei der Zahlungsabwicklung bis hin zum Umgang mit Reklamationen und Rückfragen. Er wurde von Kirsten Pedd maßgeblich vorangetrieben.

    Portrait von Kirsten Pedd, Chief Compliance Officer und Head of Public Affairs
    Kirsten Pedd, Chief Compliance Officer & Head of Public Affairs der EOS Gruppe

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  • Hamburg, 16. September 2020 – EOS Deutschland ist als einziges Inkassounternehmen in diesem Jahr mit dem Siegel „Deutschlands innovativste Unternehmen“ von Focus und Focus Money ausgezeichnet worden. Als führender Anbieter im Forderungsmanagement setzt EOS der Studie zufolge damit den Benchmark in seiner Branche. Für die Untersuchung wurden mehr als 18 Millionen Aussagen in digitalen Medien ausgewertet und die wahrgenommene Innovationsstärke der rund 5.000 mitarbeiterstärksten Unternehmen Deutschlands analysiert. Die Bewertung erfolgte anhand der fünf Dimensionen Innovationstätigkeit, Investitionen, Forschung & Entwicklung, Produktneuheiten und Technologie.

    „Es ist toll, dass die Investitionen und das große Engagement, das wir in den letzten Jahren in die Optimierung unserer Inkassoprozesse gesteckt haben, öffentlich so positiv wahrgenommen werden“, betont Jürgen Borgartz, Geschäftsführer von EOS Deutschland. „Wir freuen uns über die Auszeichnung und werden auch weiterhin alles geben, um unsere Auftraggeber mit innovativen und datengestützten Lösungen bei der Bearbeitung ihrer offenen Forderungen zu unterstützen. Gleichzeitig investieren wir in Technologie, die individuelle Zahlungspläne ermöglicht und so der finanziellen Situation der säumigen Verbraucher*innen Rechnung trägt – gerade auch in der aktuellen Situation.“

    Die EOS Gruppe, die als technologiebasierter Finanzinvestor und -dienstleister in 26 Ländern weltweit tätig ist, hat im Geschäftsjahr 2019/20 über 25 Millionen Euro in innovative Technologien investiert. Rund 500 Mitarbeitende sind international für die Weiterentwicklung und Implementierung von digitalen Prozessen verantwortlich. In Deutschland liegt der Fokus auf der Entwicklung einer eigenen, KI-basierten Inkassosoftware, die künftig eine noch effizientere Forderungsbearbeitung ermöglichen wird. Auf Basis intelligenter Datenanalyse unterstützt das System die EOS Expert*innen bei der Entscheidung über die besten nächsten Aktionen im Inkassoprozess. Im Vergleich zur herkömmlichen Bearbeitung realisiert das Unternehmen mit Hilfe der Software einen etwa zehn Prozent höheren Zahlungseingang.

    Weitere Beispiele für erfolgreiche Innovationsprojekte von EOS in Deutschland sind die datengetriebene Portfoliobewertung beim Ankauf von Forderungspaketen, die Vielzahl moderner Bezahlmethoden wie Apple Pay oder Google Pay, die EOS Verbraucher*innen für die Begleichung offener Forderungen in seinem Online-Serviceportal anbietet, sowie der Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Abwehr potenzieller Hackerangriffe.


    Über die EOS Gruppe

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    • Ergebnissteigerung durch sehr starke Geschäftsentwicklung in Osteuropa
    • Wiederholte hohe Investitionstätigkeit in besicherte und unbesicherte Forderungen
    • Ausgeprägte Digitalisierungsoffensive

    Hamburg, 15. Juli 2020 – Durch die konsequente Verfolgung der strategischen Ausrichtung als technologiebasierter Inkassodienstleister und Finanzinvestor hat die EOS Gruppe mit Hauptsitz in Hamburg ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2019/20 erneut gesteigert: Mit einem Umsatzanstieg um 4,8 Prozent auf 853,1 Millionen Euro verlief das vergangene Jahr sehr positiv. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wuchs auf 343,4 Millionen Euro.

    Regionale Stärken, Digitaloffensive und hohe Investitionen als Erfolgsfaktoren

    Die Ergebnissteigerung des zur Otto Group gehörigen internationalen Anbieters von individuellen Finanzdienstleistungen lässt sich vor allem auf ein substanzielles Umsatzplus von 31,3 Prozent in Osteuropa zurückführen. Weitere wesentliche Erfolgsfaktoren sind die starken Digitalisierungsmaßnahmen und die kulturelle Weiterentwicklung der EOS Gruppe, verbunden mit den konstant hohen Investitionen von 651,3 Millionen Euro in besicherte und unbesicherte Forderungen sowie Immobilien.

    „Ich blicke voll Stolz auf das letzte Geschäftsjahr. Es ist das erfolgreichste in der Geschichte der EOS Gruppe“, sagt Klaus Engberding, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Vor allem möchte ich die großen Fortschritte in der Digitalisierung mit dem hohen Invest von 25 Millionen Euro in den Ausbau unserer IT-Kernsysteme sowie den Fokus auf unsere kulturellen Veränderungsprozesse betonen. Der Einsatz künstlicher Intelligenz und fortschrittlicher Datenanalysen wird zu einem Innovationsschub in unserer Branche beitragen. Und gerade in unsicheren Zeiten wie im Zuge der Corona-Pandemie sind verlässliche Prozesse, ein hochprofessionelles Forderungsmanagement und nachhaltige Finanzierungen für Unternehmen wichtiger denn je. All das können wir unseren Kunden bieten und erwarten auch im kommenden Jahr eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung.“

    Weitere Zahlen und Informationen finden Sie auch in unserem Online-Jahresbericht.

    Die Aufteilung des Gesamtumsatzes der EOS Gruppe im Geschäftsjahr 2019/20 auf die globalen Partnerunternehmen.
    Der Umsatz des EOS Konzerns in den einzelnen Regionen für das Geschäftsjahr 2019/20.

    Deutschland bleibt wichtigster EOS Markt

    Umsatzstärkste Region im EOS Konzern bleibt weiterhin Deutschland mit einem Anteil von 35,6 Prozent am Gesamtumsatz. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr auf 303,3 Millionen Euro resultiert vor allem aus dem Verkauf der EOS Health Honorarmanagement AG. Obwohl am wettbewerbsintensiven deutschen Markt eine geringere Anzahl bedeutsamer Forderungspakete angeboten wurde, gewann EOS durch seine langjährige Erfahrung und gute Reputation entscheidende revolvierende Portfolios und konnte seine Führungsposition bestätigen. Mit einer Gesamtsumme von 236,0 Millionen Euro übertraf das Investitionsniveau das des Vorjahres – vor allem im Bereich unbesicherter Forderungen.

    „Der Erfolg in Deutschland liegt vor allem in unserer operativen Exzellenz und der intensiven vertrieblichen Arbeit nah am Kunden begründet. Verbunden mit zahlreichen Digitalisierungsinitiativen und unserer hervorragenden Reputation – auch im Datenschutz – macht uns das zu einem verlässlichen und attraktiven Partner“, so Andreas Kropp, Geschäftsführer der EOS Gruppe und zuständig für Deutschland. „Hierfür und um unsere Zukunftsfähigkeit zu sichern, investieren wir fokussiert in unsere wichtigsten Bereiche: Mitarbeiter*innen, Kultur und Technologie.“

    Mehr Informationen zum EOS Geschäftsjahr 2019/20 in Deutschland. 

    Deutliche Umsatzsteigerung in Osteuropa führte zu Rekordhoch

    In der Region Osteuropa kann sich EOS mit einem Umsatzplus von 63,6 Millionen Euro auf 266,7 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr über ein Rekordhoch freuen. Maßgeblichen Anteil daran hatten deutlich gewachsene Umsätze aus Forderungskäufen insbesondere in Russland und Polen. Aber auch Kroatien, Ungarn, Serbien und Bulgarien legten beim Umsatz nennenswert zu. Hinzu kamen wesentliche Treiber wie der Ausbau der Inkassosoftware „Kollecto +“ und damit eine gesteigerte Effizienz in der Bearbeitung von Forderungen. Außerdem konnte EOS in Osteuropa auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wesentliche Transaktionen bei non-performing loans (NPL) realisieren. Die höchsten NPL-Investments fanden in Polen, Kroatien, Russland und Ungarn statt. Bulgarien tätigte zudem mit einem 350 Millionen Euro umfassenden NPL-Portfolio den bisher größten besicherten Forderungskauf auf dem bulgarischen Markt.

    „Unsere starke lokale Expertise, der Umgang mit säumigen Zahler*innen auf Augenhöhe und die partnerschaftliche und oft internationale Zusammenarbeit mit unseren Kunden zahlen sich aus“, erläutert Marwin Ramcke, Geschäftsführer der EOS Gruppe und zuständig für Osteuropa. „Dadurch konnten wir wichtige Impulse im besicherten und unbesicherten Inkasso setzen sowie Wissen und Know-how in der Gruppe teilen. Zudem haben wir substanzielle Investitionen in besicherte Forderungspakete in Slowenien und Serbien getätigt und sind jetzt in allen Ländern Osteuropas in der Lage, besicherte und unbesicherte Forderungen bestmöglich zu bearbeiten“, so Ramcke.

    Mehr Informationen zum EOS Geschäftsjahr 2019/20 in Osteuropa.

    Stabile Geschäftsentwicklung in Westeuropa

    In Westeuropa führten die operativ sehr erfreulichen Geschäftsentwicklungen in Belgien, Frankreich und Österreich insgesamt zu einem Umsatzanstieg von 5 Prozent und übertrafen den Vorjahreswert. Die regionalen EOS Gesellschaften behaupteten sich damit erneut als führende Anbieter für Forderungskäufe. Vor allem Frankreich stach trotz eines anhaltend schwierigen Marktumfelds heraus und tätigte deutlich stärkere Investitionen sowohl in immobilienbesicherte als auch in unbesicherte Portfolios. Auch Belgien und Spanien konnten die Investitionstätigkeiten weiter steigern. So beträgt beispielsweise der Nominalwert eines 47.000 Forderungen umfassenden Pakets, das EOS Aremas in Belgien der bpost bank abgekauft hat, 36 Millionen Euro.

    „Die EOS Gruppe ist in Westeuropa sehr gut positioniert. Durch unser Know-how und die langjährige Erfahrung, insbesondere in den Bereichen Banken und Telekommunikation, sind wir ein bevorzugter strategischer Partner für unsere Kunden“, kommentiert Dr. Andreas Witzig, Geschäftsführer der EOS Gruppe und zuständig für die Regionen Westeuropa sowie Nordamerika. „Wir investieren massiv in Big Data und Analytics und helfen beim Lösen der Probleme rund um NPLs. Trotz der Corona-Krise, die vor allem Frankreich und Spanien hart getroffen hat, bleiben wir ein verlässlicher Partner im Bereich Treuhandinkasso und Forderungskauf“, bestätigt Witzig.

    Mehr Informationen zum EOS Geschäftsjahr 2019/20 in Westeuropa

    Wachsende Investitionen in Nordamerika

    Mit einem Umsatzplus um 2,6 Millionen Euro lag die Region Nordamerika mit fünf Prozent leicht über dem Vorjahresniveau. Ausgezahlt hat sich in den USA vor allem die strategische Fokussierung auf den Bereich Forderungskauf, in dem EOS insgesamt 28,8 Millionen Euro investierte und damit knapp 4 Millionen mehr als im Vorjahr. In Kanada lag der Umsatz merklich über dem Geschäftsjahr 2018/19 und damit deutlich über Plan. Vor allem der Fokus auf das Treuhandgeschäft konnte weiter ausgebaut werden.

    „Der nordamerikanische Markt ist für die EOS Gruppe kein ganz einfaches Umfeld, dafür entwickelt sich Kanada sehr erfreulich“, kommentiert Dr. Andreas Witzig, Geschäftsführer der EOS Gruppe und zuständig für die Regionen Westeuropa sowie Nordamerika. „Dort haben wir uns in den letzten Jahren zu einem der Marktführer im Treuhandinkasso entwickelt und die Erwartungen an Umsatz und Ergebnis 2019/20 deutlich übertroffen. Darauf sind wir gemeinsam mit unserem kanadischen Team sehr stolz. In den USA zeigen die verstärkten Investitionen in Forderungskäufe positive Tendenzen. Diese Fokussierung wollen wir im laufenden Geschäftsjahr weiter fortführen“, fügt Witzig hinzu.

    Über die EOS Gruppe

    Die EOS Gruppe ist einer der führenden technologiebasierten Finanzinvestoren und Experte bei der Bearbeitung offener Forderungen. Schwerpunkt ist der Ankauf von unbesicherten und besicherten Forderungsportfolios. Mit über 40 Jahren Erfahrung und Standorten in 26 Ländern bietet EOS seinen rund 20.000 Kunden weltweit smarte Services rund ums Forderungsmanagement. Hauptzielbranchen sind Banken, Versorgungsunternehmen, der Immobiliensektor sowie E-Commerce. EOS beschäftigt mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und gehört zur Otto Group.

    Weitere Informationen zur EOS Gruppe: www.eos-solutions.com

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  • Euler Hermes Rating, eine der führenden Ratingagenturen Europas, hat die Bonität der EOS Holding erneut mit der Note A ausgezeichnet. Bereits zum 16. Mal in Folge konnte EOS die Prüfer durch ein sehr hohes, stabiles Ertragsniveau und eine sehr gute Kapitalstruktur überzeugen. Im Ratingurteil wird vor allem die langjährige Erfahrung in der Bewertung, dem Erwerb und der Bearbeitung notleidender Forderungen sowie die Marktführerschaft in Deutschland und die starke Marktposition in Europa hervorgehoben.

    Das schafft Vertrauen: Trotz Corona-Krise bewertet Euler Hermes das Finanzrisiko von EOS als gering. Kurz- und mittelfristig könne es zwar Umsatz- und Ergebniseinbußen geben, auf lange Sicht rechnen die Prüfer aber wieder mit einem guten bis sehr guten Ertragsniveau.

    Nachhaltige Investments in substanzieller Größenordnung

    In den vergangenen Jahren hat EOS systematisch seine Aktivitäten als Finanzinvestor verstärkt und etablierte sich in einigen Ländern als Marktführer beim Kauf von Forderungspaketen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/20 investierte das Unternehmen 651,3 Millionen Euro in unbesicherte und besicherte Forderungen sowie Immobilien.

    „Auch in den nächsten Jahren wollen wir in substanzieller Größenordnung und nachhaltig in Forderungspakete investieren“, betont Justus Hecking-Veltman, Chief Financial Officer der EOS Gruppe. „Dabei ist uns die Risi-kostreuung über mehrere Länder hinweg sehr wichtig. Allerdings gewinnen wir mit unseren Preismodellen nicht jedes Portfolio. In bestimmten Märkten gelingt uns das phasenweise auch mal längere Zeit nicht. Dennoch halten wir an unserer Handschrift fest, denn sie macht uns zu einem stabilen, solide wirtschaftenden und verlässlichen Unternehmen – auch in Zukunft.“

     

    Über die EOS Gruppe

    Die EOS Gruppe ist einer der führenden technologiebasierten Finanzinvestoren und Experte bei der Bearbeitung offener Forderungen. Schwerpunkt ist der Ankauf von unbesicherten und besicherten Forderungsportfolios. Mit über 40 Jahren Erfahrung und Standorten in 26 Ländern bietet EOS seinen rund 20.000 Kunden weltweit smarte Services rund ums Forderungsmanagement. Hauptzielbranchen sind Banken, Versorgungsunternehmen, der Immobiliensektor sowie E-Commerce. EOS beschäftigt mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und gehört zur Otto Group.

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    • EOS Studie zeigt: Jobverluste durch KI befürchtet
    • Deutsche Entscheider trauen der KI europaweit am wenigsten zu
    • Potenziale etwa im Forderungsmanagement bleiben ungenutzt

    Hamburg, 5. November 2019 – Europaweit glauben 30 Prozent der Finanz-Entscheider, dass Künstliche Intelligenz (KI) die Fehlerquote im Forderungsmanagement revolutionär minimieren wird. Nur 12 Prozent der deutschen Kollegen teilen diese Meinung. Klares Schlusslicht in Europa. Das ist das Ergebnis der repräsentativen Studie „Europäische Zahlungsgewohnheiten“ 2019 des Finanzdienstleisters EOS in 17 europäischen Ländern. Mehr als ein Drittel der befragten Manager in Deutschland hält das Thema KI für vollkommen überschätzt. Entsprechend sehen der Arbeit mit KI nur 6 Prozent mit Freude entgegen. In allen anderen Ländern gehen die Entscheider die Zukunftstechnologie deutlich optimistischer an: 18 Prozent können es nicht abwarten mit KI zu arbeiten. Das Transformationspotenzial von KI schätzen die deutschen Finanzentscheider allerdings ähnlich ein wie ihre europäischen Kollegen: So sehen 41 Prozent durch KI Jobs in ihrem Bereich bedroht (Europa: 47 Prozent).

    KI – Jobkiller oder hilfreiche Unterstützung?

    Dass deutsche Manager die Bedrohung von Arbeitsplätzen für etwas geringer halten, erscheint folgerichtig, da sie das Verbesserungspotenzial der KI in ihrem Bereich weniger hoch einschätzen als die Fachleute der anderen Länder. „Das könnte eine teure Fehleinschätzung sein, denn so bleiben die Potenziale der KI ungenutzt“, meint Jakob Spitzer, Bereichsleiter Analyse & Steuerung bei EOS Deutscher Inkasso-Dienst. Mit seinem Team arbeitet er an KI-Lösungen, die im Forderungsmanagement unterstützen. „Meine Erfahrung ist: Je mehr sich die Kolleginnen und Kollegen mit dem Thema auseinandersetzen, desto klarer zeigt sich das enorme Potenzial der KI. Bei der Anwendung wird dann schnell deutlich, dass KI-Tools den eigenen Job unterstützen – und neue Möglichkeiten schaffen.“

    So soll seitens EOS beispielsweise KI-gestützte Software dabei helfen, die erfolgversprechendste Kontaktmöglichkeit des säumigen Verbrauchers auszuwählen. Dabei schlägt das System unter anderem vor, welche Form der individuellen Ansprache – ob Brief, Anruf oder SMS – im jeweiligen Fall am besten geeignet ist. Das ermöglicht dem Mitarbeiter eine deutlich schnellere Bearbeitung.

    Dänemark gegen Deutschland 32 : 4

    Die Dänen haben das große Potenzial der KI bereits erkannt: 32 Prozent der befragten Entscheider im Nachbarland wären bereit, im Forderungsmanagement vollständig auf künstliche Intelligenz zu vertrauen. Europaweit sind es 19 und in Deutschland nur 4 Prozent. Jakob Spitzer: „Wer mit Innovationen weniger fremdelt, wird deren Potenziale schneller erschließen. Als eines der führenden Unternehmen im Forderungsmanagement schätzen wir das Potenzial der KI sehr hoch ein.“

    Deutsche Unternehmen sind skeptischer als ihre europäischen Nachbarn

      Deutschland Europa

    „Ich kann mir sehr gut vorstellen vollständig auf künstliche Intelligenz zu vertrauen.

    4% 19%

    Ich kann es nicht abwarten mit künstlicher Intelligenz im Forderungsmanagement zu arbeiten.“

    6% 18%

    „Der Einsatz von künstlicher Intelligenz im Forderungsmanagement bedroht Arbeitsplätze.“

    41%

    47%

    „Künstliche Intelligenz wird in den nächsten zwei Jahren ein Trendthema im Forderungsmanagement sein.“

    20% 30%

    „Künstliche Intelligenz ist nur ein Schlagwort und wird vollkommen überschätzt.“

    36% 36%

    Über die repräsentative EOS Studie „Europäische Zahlungsgewohnheiten“ 2019

    Gemeinsam mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Kantar befragte EOS 3.400 Unternehmen in 17 europäischen Ländern via Telefoninterviews zu den dortigen Zahlungsgewohnheiten. Jeweils 200 Unternehmen (mit je mehr als fünf Millionen Euro Jahresumsatz) aus Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Kroatien, Polen, Rumänien, Russland, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien und Ungarn beantworteten im Frühjahr 2019 Fragen zu eigenen Zahlungserfahrungen sowie zu aktuellen Themen im Risiko- und Forderungsmanagement. Die jährlich stattfindende Studie wurde von EOS bereits zum zwölften Mal durchgeführt.

    Download / weitere Informationen

    Weitere Informationen finden Sie auf unserer Studien-Website.

    Über die EOS Gruppe

    Die EOS Gruppe ist einer der führenden internationalen Anbieter von individuellen Finanzdienstleistungen. Als Experte bei der Bewertung und Bearbeitung von Forderungen setzt EOS auf neue Technologien, um seinen rund 20.000 Kunden in 26 Ländern finanzielle Sicherheit durch smarte Services zu bieten. Schwerpunkt ist der Ankauf von unbesicherten und besicherten Forderungsportfolios. In einem internationalen Netzwerk von Partnerunternehmen verfügt die EOS Gruppe mit mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie mehr als 60 Tochterunternehmen über Ressourcen in über 180 Ländern. Hauptzielbranchen sind Banken, Versorgungsunternehmen, der Immobiliensektor sowie E-Commerce. EOS gehört zur Otto Group.

    Weitere Informationen zur EOS Gruppe: www.eos-solutions.com

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    • Die Hälfte der europäischen Unternehmen halten ihren Digitalisierungsgrad für hoch oder sehr hoch – in Deutschland sind es nur 26 Prozent
    • Nur ein Prozent der deutschen Unternehmen verfügt über ein komplett digitales Mahnwesen, europaweit sind es 17 Prozent

    Hamburg, 23. Oktober 2019 – Die Studie ist repräsentativ und das Bild eindeutig. 3.400 Finanzentscheider in 17 europäischen Ländern wurden im Auftrag des Finanzdienstleisters EOS befragt: Insgesamt halten 14 Prozent den Digitalisierungsgrad ihrer Unternehmen im Vergleich zu anderen ihrer Branche für sehr hoch (Deutschland: 5) und 35 Prozent für hoch (Deutschland: 21). Damit schätzen die deutschen Manager ihre Unternehmen in Europa klar am schlechtesten ein. Noch eklatanter ist das Bild in Bezug auf das Mahnwesen: Nur ein Prozent der Firmen in Deutschland verfügt aktuell bereits über vollständig digitalisierte Mahnprozesse, europaweit sind es 17 Prozent. Bei zwei Drittel der deutschen Unternehmen ist der Mahnablauf erst in Teilen (47 Prozent) oder kaum digitalisiert (17 Prozent). Dabei senkt die Digitalisierung des Mahnwesens Zahlungsausfälle signifikant.

    Hoher Investitionsbedarf verzögert Digitalisierung

    „Wie die Zahlen zeigen, hinkt der Großteil der deutschen Unternehmen beim digitalen Mahnwesen noch hinterher. Hier besteht akuter Handlungsbedarf, andernfalls droht Zahlungsausfall“, sagt Justus Hecking-Veltman, Chief Financial Officer der EOS Gruppe. „Ein händisches, analoges Mahnwesen ist nicht nur fehleranfällig, sondern erreicht den Kunden in der Regel nicht auf dem individuell passendsten Kommunikationskanal zum bestmöglichen Zeitpunkt.“

    Als Hauptgrund für die schleppende Digitalisierung sieht der Finanz-Experte den hohen Investitionsbedarf für die Umstellung der Mahnabläufe. „Die Einführung digitaler Tools und Prozesse erfordert neben dem passenden Mindset erhebliche finanzielle Ressourcen“, so Hecking-Veltman. „Bei EOS haben wir zum Beispiel alleine im vergangenen Geschäftsjahr rund zehn Millionen Euro in die digitale Weiterentwicklung unserer Inkasso-Kernsysteme investiert.“

      Deutschland Europa

    Sehr hoher Digitalisierungsgrad des Unternehmens

    5% 14%

    Hoher Digitalisierungsgrad des Unternehmens

    21% 35%

    Vollkommen digitalisiertes Mahnwesen

    1% 17%

    Mahnwesen weitestgehend digitalisiert

    33% 24%

    Mahnwesen teil-digitalisiert

    47% 38%

    Kaum digitalisiertes Mahnwesen

    17% 17%

    Über die repräsentative EOS Studie „Europäische Zahlungsgewohnheiten“ 2019

    Gemeinsam mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Kantar befragte EOS 3.400 Unternehmen in 17 europäischen Ländern via Telefoninterviews zu den dortigen Zahlungsgewohnheiten. Jeweils 200 Unternehmen (mit je mehr als fünf Millionen Euro Jahresumsatz) aus Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Kroatien, Polen, Rumänien, Russland, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien und Ungarn beantworteten im Frühjahr 2019 Fragen zu eigenen Zahlungserfahrungen sowie zu aktuellen Themen im Risiko- und Forderungsmanagement. Die jährlich stattfindende Studie wurde von EOS bereits zum zwölften Mal durchgeführt.

    Download / weitere Informationen

    Weitere Informationen finden Sie auf unserer Studien-Website.

    Über die EOS Gruppe

    Die EOS Gruppe ist einer der führenden internationalen Anbieter von individuellen Finanzdienstleistungen. Als Experte bei der Bewertung und Bearbeitung von Forderungen setzt EOS auf neue Technologien, um seinen rund 20.000 Kunden in 26 Ländern finanzielle Sicherheit durch smarte Services zu bieten. Schwerpunkt ist der Ankauf von unbesicherten und besicherten Forderungsportfolios. In einem internationalen Netzwerk von Partnerunternehmen verfügt die EOS Gruppe mit mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie mehr als 60 Tochterunternehmen über Ressourcen in über 180 Ländern. Hauptzielbranchen sind Banken, Versorgungsunternehmen, der Immobiliensektor sowie E-Commerce. EOS gehört zur Otto Group.

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  • Hamburg. 55 Prozent der Russen sind „Schuldenvermeider“ und liegen damit noch vor den Deutschen (45 Prozent) und US-Amerikanern (37 Prozent). Die „EOS Schulden-Studie“ 2017 zeigt, wie unterschiedlich Menschen im internationalen Vergleich mit Schulden umgehen. Im Auftrag des Finanzdienstleisters EOS führte das Meinungsforschungsinstitut forsa eine repräsentative Online-Befragung in Deutschland, den USA und Russland durch. Die Studie identifiziert fünf verschiedene Schuldnertypen: Den „Sorglosen“, den „Schuldenjunkie“, den „Gelegenheitsschuldner“, den „Immobilienschuldner“ und den „Schuldenvermeider“.

    Die Zahlen: Schuldnertypen im Ländervergleich
    „Schuldenvermeider“ sind zwar in allen drei Ländern in der relativen Mehrheit – klare Unterschiede lassen sich aber auf den zweiten Plätzen erkennen:

    Typisch für Deutschland ist der „Immobilienschuldner“, der grundsätzlich keine Schulden machen möchte, aber Kredite für den Erwerb von Wohneigentum häufig nicht als richtige Schulden ansieht. Er liegt hierzulande mit 36 Prozent auf Platz zwei – bemerkenswert im Vergleich zu den anderen Ländern, zumal der Anteil in Deutschland seit 2015 sogar noch um zehn Prozentpunkte angestiegen ist. „Die stabilen wirtschaftlichen Umstände und das günstige Zinsniveau erlauben vielen Deutschen die Verwirklichung ihres Traums vom Wohneigentum. Im Unterschied etwa zu den US-Amerikanern sind wir hierzulande jedoch zurückhaltender und wollen ungern weitere Kredite aufnehmen“, erläutert Klaus Engberding, Vorsitzender der Geschäftsführung der EOS Gruppe.

    Tatsächlich liegen die „Sorglosen“, die auch mehrere Kredite zugleich bedienen, in den USA mit 29 Prozent auf Platz zwei, nur knapp hinter der Spitzenposition – aber bei einem Plus von neun Prozentpunkten seit 2015. Professor Manfred Güllner, Gründer und Geschäftsführer von forsa, erklärt die Hintergründe: „Amerikaner haben ein starkes Vertrauen in den Kredit. Gleichzeitig gibt es in den USA angesichts geringer staatlicher Absicherung im Gesundheitswesen und einem teilweise kostenpflichtigen Bildungssystem auch eine hohe Notwendigkeit, Schulden aufzunehmen.“

    In Russland dagegen sind die „Gelegenheitsschuldner“ mit 27 Prozent der zweithäufigste Schuldnertyp. Jeder vierte Russe empfindet Schulden demnach als emotional belastend, ist aber dennoch bereit, in Notsituationen Ratenkredite aufzunehmen. Der Immobilienkredit spielt in Russland traditionell mangels Wohneigentum nur eine untergeordnete Rolle. „Die wirtschaftliche Situation ist in der ‚Ära Putin‘ für die Menschen im Alltag relativ stabil – wenn auch für viele auf niedrigem Niveau. Unsere Zahlen zeigen in den letzten zwei Jahren daher auch wenig Veränderung“, so Professor Güllner. Klaus Engberding ordnet die Bedeutung der Ergebnisse für EOS ein: „Die Studie macht gesellschaftliche und kulturelle Unterschiede transparent – für uns als internationaler Finanzdienstleister eine ideale Basis, um Schuldner weltweit noch besser zu verstehen und Lösungen im Interesse aller Beteiligten zu finden.“
     

    Über die EOS Schulden-Studie 2017
    Im Auftrag der EOS Gruppe befragte das unabhängige Markt- und Meinungsfor-schungsinstitut forsa vom 17. August bis zum 4. September 2017 Erwachsene in drei Ländern. In Online-Interviews mit 2.017 Personen in Deutschland und jeweils 1.005 Personen in den USA und Russland wurden die persönliche Einstellung zu Schulden, der Umgang mit Schulden sowie die aktuelle eigene Finanzierungssituation abgefragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für Internetnutzer im Alter von 18 bis 69 Jahren des jeweiligen Landes. In der Studie wird von Personen mit Schulden gesprochen, wenn sie derzeit einen oder mehrere Ratenkredite, Leasingverträge oder eine Immobilienfinanzierung zurückzahlen. Weitere Ergebnisse der Studie gibt es im Internet unter www.eos-solutions.com/schulden-studie-2017.



    Die EOS Gruppe 
    Die EOS Gruppe ist einer der führenden internationalen Anbieter von individuellen Finanzdienstleistungen. Den Schwerpunkt bildet das Forderungsmanagement. Im Kern stehen dabei drei Geschäftsfelder: Treuhandinkasso, Forderungskauf und Business Process Outsourcing. Mit rund 7.000 Mitarbeitern bietet EOS seinen rund 20.000 Kunden in 26 Ländern der Welt mit mehr als 55 Tochterunternehmen finanzielle Sicherheit durch maßgeschneiderte Services im B2C- und B2B-Bereich an. In einem internationalen Netzwerk von Partnerunternehmen verfügt die EOS Gruppe über Ressourcen in über 180 Ländern. Hauptzielbranchen sind Banken, Versorgungsunternehmen, der Telekommunikationsmarkt, die Öffentliche Hand, der Immobiliensektor, Distanzhandel sowie E-Commerce. Weitere Informationen: www.eos-solutions.com.

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  • Hamburg, 24. Oktober 2017 – 78 Prozent der Deutschen haben schon einmal Schulden gemacht. Und sieben Prozent der Deutschen kennen das Gefühl, Schulden nicht zurückzahlen zu können. Die „EOS Schulden-Studie“ 2017 zeigt, dass die Deutschen beim Thema Schulden zurückhaltender werden. So sagen fast neun von zehn Deutschen (88 Prozent), dass sie ihre Schulden so gering wie möglich halten wollen – das sind sogar neun Pro-zentpunkte mehr als noch 2015. In den USA und Russland meinten dies aktuell 67 bzw. 76 Prozent der Befragten. „Erstaunlich ist doch, dass gerade in Deutschland trotz aktuell sehr guter Wirtschaftslage eine Stimmung gegen Verschuldung vorherrscht. Dabei sind einkommensstabile Zeiten und die derzeitige Zinslage weltweit die besten Voraussetzungen für größere Investitionen und die planmäßige Begleichung der Raten“, analysiert Klaus Engberding, Vorsitzender der Geschäftsführung der EOS Gruppe. Diese Fakten sind grundlegende Ergebnisse der zweiten „EOS Schulden-Studie“ 2017. Im Auftrag des Finanzdienstleisters EOS führte das Meinungsforschungsinstitut forsa die repräsentative Online-Befragung durch.

    Das emotionale „Schulden-Konto“
    Schulden nicht zurückzahlen zu können, verursacht ein schlechtes Gefühl. Das empfinden neun von zehn Deutschen so (91 Prozent), aber nur je drei von vier US-Amerikanern und Russen (76 Prozent). Dieser Wert ist in Deutschland seit der ersten „EOS Schulden-Studie“ im Jahr 2015 sogar um sieben Prozentpunkte angestiegen. Nur noch vier Prozent der Deutschen – weniger als zwei Jahre zuvor – befürworten Schulden, wenn kein Geld da ist. Allerdings würden sich nur drei Prozent der Deutschen für Urlaubsreisen verschulden. Für je 17 Prozent der Russen und US-Amerikaner hingegen ist das kein Problem.


    Selbst- versus Fremdbild: „Ich bin pflichtbewusst, andere leichtsinnig!“
    Wie stehen die Deutschen zu den eigenen Schulden – und zu denen der Anderen? Drei von vier Personen (73 Prozent) gehen davon aus, dass in der heutigen Zeit viele Menschen Schulden haben. Der Realitätsabgleich zeigt, dass derzeit etwa die Hälfte der Deutschen (51 Prozent) Schulden zurückzahlt. Wer schon einmal Rückzahlungsprobleme hatte, gab als Hauptgrund meist einen Arbeitsplatzverlust an (29 Prozent) oder die eigene finanzielle Überschätzung (24 Prozent, in Russland 44 Prozent, in den USA 24 Pro-zent). Befragt nach der allgemeinen Lage in der Gesellschaft glauben allerdings neun von zehn Deutschen (89 Prozent), dass Überschätzung der Grund für Zahlungsschwierigkeiten ist (in Russland 54 Prozent und in den USA 48 Prozent). Rund zwei Drittel der Deutschen (63 Prozent) sagen von sich selbst, Schulden nur in absoluten Notsituationen zu machen (in Russland 75 Prozent und in den USA 40 Prozent). „Die Deutschen haben nur selten Rückzahlungsprobleme, unterstellen jedoch den Mitbürgern, dass diese leichtsinnig sind und sehr häufig Schulden machen“, kommentiert Prof. Manfred Güllner von forsa. „Dabei sollte man besser auch seinen Mitbürgern zutrauen, dass sie in Finanzfragen im Großen und Ganzen gewissenhaft handeln.“

    Der Deutsche träumt vom Eigenheim – und kauft ein Auto
    Nach eigener Einschätzung würden die Deutschen am ehesten für den Kauf von Wohneigentum (82 Prozent) Schulden machen. Erst auf Platz drei folgt der Kauf eines Autos oder Motorrads mit 56 Prozent. In Wirklichkeit haben jedoch 60 Prozent der Deutschen aktuell oder in der Vergangenheit Schulden für ein Auto oder Motorrad abgezahlt – für Immobilien dagegen nur etwa jeder Zweite (45 Prozent). Sieht man von Immobilienkrediten ab, so zahlt jeder dritte Deutsche (33 Prozent) derzeit Schulden zurück. Davon bedienen 55 Prozent nur eine Finanzierung, 30 Prozent zwei und 14 Prozent drei oder mehr Finanzierungen. „Die Studie bestätigt unsere Erfahrung, dass Men-schen größtenteils in ihren finanziellen Belangen verantwortungsvoll handeln. Wir gehen grundsätzlich davon aus, dass die große Mehrheit der Kon-sumenten ihre Rechnungen pünktlich bezahlen möchte, aber durch kurz- oder langfristige Probleme teilweise einfach nicht kann“, resümiert Klaus Engberding, Vorsitzender der Geschäftsführung der EOS Gruppe.

    Über die EOS Schulden-Studie 2017
    Im Auftrag der EOS Gruppe befragte das unabhängige Markt- und Meinungsfor-schungsinstitut forsa vom 17. August bis zum 4. September 2017 Erwachsene in drei Ländern. In Online-Interviews mit 2.017 Personen in Deutschland und jeweils 1.005 Personen in den USA und Russland wurden die persönliche Einstellung zu Schulden, der Umgang mit Schulden sowie die aktuelle eigene Finanzierungssituation abgefragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für Internetnutzer im Alter von 18 bis 69 Jahren des jeweiligen Landes. In der Studie wird von Personen mit Schulden gesprochen, wenn sie derzeit einen oder mehrere Ratenkredite, Leasingverträge oder eine Immobilienfinanzierung zurückzahlen. Weitere Ergebnisse der Studie gibt es im Internet unter www.eos-solutions.com/schulden-studie-2017.


    Die EOS Gruppe
    Die EOS Gruppe ist einer der führenden internationalen Anbieter von individuellen Finanzdienstleistungen. Den Schwerpunkt bildet das Forderungsmanagement. Im Kern stehen dabei drei Geschäftsfelder: Treuhandinkasso, Forderungskauf und Business Process Outsourcing. Mit rund 7.000 Mitarbeitern bietet EOS seinen rund 20.000 Kunden in 26 Ländern der Welt mit mehr als 55 Tochterunternehmen finanzielle Sicherheit durch maßgeschneiderte Services im B2C- und B2B-Bereich an. In einem internationalen Netzwerk von Partnerunternehmen verfügt die EOS Gruppe über Ressourcen in über 180 Ländern. Hauptzielbranchen sind Banken, Versorgungsunternehmen, der Telekommunikationsmarkt, die Öffentliche Hand, der Immobiliensektor, Distanzhandel sowie E-Commerce. Weitere Informationen: www.eos-solutions.com.

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  •   Hamburg, 18. September 2017 – Deutsche Unternehmen haben bei der Digitalisierung ihres Mahnwesens Nachholbedarf. Bislang haben nur drei Prozent der Firmen in der Bundesrepublik ihr Mahn- und Rechnungswesen vollständig elektronisch modernisiert. Ein Drittel der Unternehmen bezweifelt aktuell, dass sich die Digitalisierung vorteilhaft auf den Zahlungseinzug auswirkt. Ein Trugschluss, wie der Blick auf Europa beweist. Hier haben bereits 18 Prozent der Unternehmen ihr Mahnwesen vollständig digitalisiert – und profitieren so von einer besseren Rückzahlungsquote, wie 49 Prozent der Befragten meinen. Zu diesen Ergebnissen kommt die repräsentative EOS Studie „Europäische Zahlungsgewohnheiten“ 2017, die in diesem Jahr zum zehnten Mal durchgeführt wurde (Kantar TNS, ehemals TNS Infratest).

    Der Status quo von Europas modernem Forderungsmanagement
    Digitales Mahnwesen bedeutet, dass Unternehmen Mahnprozesse kundenindividuell und hochautomatisiert aufsetzen und steuern, beispielsweise mittels Big Data Analysen. Noch wickeln Unternehmen das Mahnwesen zu großen Teilen zwar Software-gestützt ab, Mitarbeiter greifen aber häufig noch selbst in den Mahnprozess ein. In Zukunft wird sich die Rolle der Mitarbeiter durch digitalisierte Prozesse verändern. Steuerungsaufgaben und Bearbeitung komplexer Einzelfälle bestimmen voraussichtlich den Arbeitsalltag statt Einzeltätigkeiten entlang der gesamten Prozesskette.

    Insbesondere in Westeuropa haben die Unternehmen bereits auf die Vorteile der Digitalisierung reagiert und ihr Mahnwesen entsprechend angepasst. Jedes fünfte Unternehmen nutzt hier schon die Vorzüge des digitalen Mahnwesens. Vorreiter sind Spanien (58 Prozent), die Schweiz (53 Prozent) und Ungarn (53 Prozent).

    Deutsche Unternehmen mit Digitalisierungs-Skepsis
    Europäische Unternehmen erkennen die Zeichen der Zeit und stellen zunehmend die Weichen auf Digitalisierung im Mahnwesen. Die Erwartungen an die Vorteile reichen von Zeitersparnis (43 Prozent), optimierter Ressourcenplanung (34 Prozent), besserer kundenindividueller Forderungsbearbeitung (36 Prozent) hin zu stärker automatisierten Prozessen (36 Prozent). Mit Ausnahme von Deutschland: Hier glauben nur 33 Prozent der Unternehmen an eine Verbesserung. Europaweit hingegen ist jede zweite Firma zuversichtlich, dass ein modernisiertes Mahnwesen den Zahlungsverzug weiter senkt.

    Klaus Engberding, Vorsitzender der Geschäftsführung der EOS Gruppe vermutet: „Einer der Gründe für die Skepsis in Deutschland kann sein, dass deutsche Unternehmen die niedrigsten Zahlungsausfälle haben und keine Notwendigkeit sehen, ihre Prozesse umzustellen“. Engberding mahnt die Digitalisierung des Mahnwesens nicht weiter zu vernachlässigen. „Unternehmen müssen aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten und Geld zu verschenken.“

    Zur EOS Studie: „Europäische Zahlungsgewohnheiten“ 
    Gemeinsam mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Kantar TNS (ehemals TNS Infratest) befragte EOS im Frühjahr 2017 3.200 Unternehmen in 16 europäischen Ländern zu den dortigen Zahlungsgewohnheiten. Jeweils 200 Unternehmen in Deutschland, Großbritannien, Spanien, Frankreich, Belgien, Österreich, Schweiz, Rumänien, Tschechien, Kroatien, Ungarn, Bulgarien, Slowakei, Polen, Russland und Griechenland beantworteten Fragen rund um die eigenen Zahlungserfahrungen, die wirtschaftliche Entwicklung des Landes sowie zu den Themenkreisen Risiko- und Forderungsmanagement. Weitere Ergebnisse der Studie gibt es im Internet unter:  www.eos-solutions.com/zahlungsgewohnheiten2017/digitalisierung


    Die EOS Gruppe 
    Die EOS Gruppe ist einer der führenden internationalen Anbieter von individuellen Finanzdienstleistungen. Den Schwerpunkt bildet das Forderungsmanagement. Im Kern stehen dabei drei Geschäftsfelder: Treuhandinkasso, Forderungskauf und Business Process Outsourcing. Mit rund 7.000 Mitarbeitern bietet EOS seinen rund 20.000 Kunden in 26 Ländern der Welt mit mehr als 55 Tochterunternehmen finanzielle Sicherheit durch maßgeschneiderte Services im B2C- und B2B-Bereich an. In einem internationalen Netzwerk von Partnerunternehmen verfügt die EOS Gruppe über Ressourcen in über 180 Ländern. Hauptzielbranchen sind Banken, Versorgungsunternehmen, der Telekommunikationsmarkt, die Öffentliche Hand, der Immobiliensektor, Distanzhandel sowie E-Commerce. Weitere Informationen: www.eos-solutions.com.

    Kontakt: 
    Berit Ewald
    Team Manager Corporate Communications
    Tel:  +49 40 2850 1566
    E-Mail: b.ewald@eos-solutions.com

    Sabrina Ebeling
    Public Relations Consultant
    Tel:  +49 40 2850 1480
    E-Mail: s.ebeling@eos-solutions.com

     

       

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  • Hamburg, 5. September 2017 – Die griechische Wirtschaft bleibt Europas Sorgenkind. Erst diesen Juli verkündete der Internationale Währungsfonds (IWF), das Land mit weiteren 1,6 Milliarden Euro zu unterstützen; mit Blick auf die Zahlungsausfälle bleibt die Situation aber prekär. Denn in vielen Fällen können griechische Unternehmen die daraus entstehende Lücke in ihrem Finanzhaushalt nicht abfangen. Die Folge: eine mögliche Insolvenz. Bei insgesamt 28 Prozent der griechischen Unternehmen wirkt sich Zahlungsverzug und -ausfall existenzbedrohend aus – in keinem anderen Land in Europa ist dieser Zusammenhang stärker ausgeprägt. In Westeuropa haben vor allem britische Unternehmen mit den Folgen von verspätet bezahlten und ausfallenden Rechnungen zu kämpfen. Fast jedes vierte Unternehmen im Vereinigten Königreich (24 Prozent) muss deshalb um sein Bestehen bangen. Das ist ein Ergebnis der repräsentativen EOS Studie „Europäische Zahlungsgewohnheiten“ 2017, die in diesem Jahr zum zehnten Mal durchgeführt wurde (Kantar TNS, ehemals TNS Infratest).

    Krisenländer – Pessimismus setzt sich nicht durch
    In Osteuropa haben auch bulgarische Unternehmen Schwierigkeiten, Zahlungsausfälle aufzufangen. Bei fast jedem vierten Unternehmen (24 Prozent) wirken sie sich existenzbedrohend aus. Im Schnitt sind 17 Prozent der osteuropäischen Unternehmen durch fehlende Kundenzahlungen von Insolvenz bedroht.
    Gleichzeitig zeigt die Studie von EOS, dass die krisengeschüttelten Unternehmen mitunter unterschiedliche Ansichten über die Zukunft haben. In Griechenland ist die Stimmung bei den Firmen ähnlich wie bereits 2016 eher optimistisch: Immerhin noch 29 Prozent (2016: 33 Prozent) erwarten, dass sich die Zahlungsmoral ihrer Kunden in den nächsten zwei Jahren verbessern wird. „Interessant zu beobachten ist in dem Zusammenhang die Aufbruchstimmung in Griechenland. Seit geraumer Zeit gestärkt durch intensive europäische Unterstützung, herrscht trotz schwacher Wirtschaft positive Stimmung“, sagt Klaus Engberding, Vorsitzender der Geschäftsführung der EOS Gruppe.
    Ganz anders sieht es in Großbritannien aus. Hier nehmen eher die pessimistischen Stimmen zu. Gingen im Vorjahr nur 12 Prozent der Unternehmen davon aus, dass sich die Zahlungsmoral weiter verschlechtern wird, sind es 2017 insgesamt 19 Prozent. „Der Brexit hat die britische Wirtschaft hart getroffen. Das zeigen der schwache Anstieg des BIP in den ersten beiden Quartalen und die mäßige Wachstumsprognose des Internationalen Währungsfonds für 2018“, so Engberding.

    Deutsche Unternehmen am stabilsten aufgestellt
    Auch in Westeuropa stellen Zahlungsausfälle bei rund jeder sechsten Firma (17 Prozent) eine Bedrohung für die Existenz dar. Neben Großbritannien haben vor allem französische (22 Prozent) und spanische Unternehmen (21 Prozent) mit diesen Folgen zu kämpfen. Anders sieht es in Deutschland aus. Hier können Unternehmen ausstehende Zahlungen besser abfangen. Denn obwohl in 17 Prozent aller Fälle Zahlungen nicht rechtzeitig erfolgen oder ausfallen, sehen sich nur zwei Prozent aller Unternehmen dadurch in ihrer Existenz bedroht.
    „Unternehmen sollten Zahlungsausfälle kompensieren können. Andernfalls lähmt schnell die eigene Zahlungsunfähigkeit“, erklärt Klaus Engberding. „Die Zusammenarbeit mit einem professionellen Forderungsmanagement kann sich im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt machen. Außerdem konzentrieren sich Unternehmer dann ganz auf ihr Kerngeschäft und müssen keine Ressourcen in zusätzliche Expertise investieren.“

    Zur EOS Studie: „Europäische Zahlungsgewohnheiten“
    Gemeinsam mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Kantar TNS (ehemals TNS Infratest) befragte EOS im Frühjahr 2017 3.200 Unternehmen in 16 europäischen Ländern zu den dortigen Zahlungsgewohnheiten. Jeweils 200 Unternehmen in Deutschland, Großbritannien, Spanien, Frankreich, Belgien, Österreich, Schweiz, Rumänien, Tschechien, Kroatien, Ungarn, Bulgarien, Slowakei, Polen, Russland und Griechenland beantworteten Fragen rund um die eigenen Zahlungserfahrungen, die wirtschaftliche Entwicklung des Landes sowie zu den Themenkreisen Risiko- und Forderungsmanagement. Weitere Ergebnisse der Studie gibt es im Internet unter:
    www.eos-solutions.com/zahlungsgewohnheiten2017


    Die EOS Gruppe
    Die EOS Gruppe ist einer der führenden internationalen Anbieter von individuellen Finanzdienstleistungen. Den Schwerpunkt bildet das Forderungsmanagement. Im Kern stehen dabei drei Geschäftsfelder: Treuhandinkasso, Forderungskauf und Business Process Outsourcing. Mit rund 7.000 Mitarbeitern bietet EOS seinen rund 20.000 Kunden in 26 Ländern der Welt mit mehr als 55 Tochterunternehmen finanzielle Sicherheit durch maßgeschneiderte Services im B2C- und B2B-Bereich an. In einem internationalen Netzwerk von Partnerunternehmen verfügt die EOS Gruppe über Ressourcen in über 180 Ländern. Hauptzielbranchen sind Banken, Versorgungsunternehmen, der Telekommunikationsmarkt, die Öffentliche Hand, der Immobiliensektor, Distanzhandel sowie E-Commerce. Weitere Informationen: www.eos-solutions.com.

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  • Hamburg, 21. August 2017 – Bei kurzen Zahlungsfristen fühlen sich Verbraucher oft gegängelt. Tatsächlich aber helfen sie, denn: „Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“ gilt auch bei der Rechnungsbegleichung. Je länger ein Kunde für die Zahlung Zeit hat, desto eher gerät er in Verzug. Die Folgen sind Mahngebühren für den Verbraucher und Zahlungsausfälle für das Unternehmen. Europäische Unternehmen reagieren auf den Zusammenhang: Im Vergleich zum Vorjahr haben sowohl Privat- als auch Geschäftskunden einen Tag weniger Zeit (2017: 35 Tage, 2016: 36 Tage), ihre Rechnung fristgerecht zu begleichen. 24 Stunden, die zur Stabilität pünktlicher Zahlungseingänge beitragen. Bei Privatkunden liegt diese Quote 2017 bei 80 Prozent (2016: 79 Prozent). Geschäftskunden zahlen 77 Prozent der Rechnungen pünktlich (2016: 76 Prozent). Das ist ein Ergebnis der repräsentativen EOS Studie „Europäische Zahlungsgewohnheiten“ 2017, die in diesem Jahr zum zehnten Mal durchgeführt wurde (Kantar TNS, ehemals TNS Infratest).

    Der schmale Grat zwischen Kundenbindung und guter Zahlungsmoral
    „Von 2015 auf 2016 verlängerten Unternehmen in Europa ihre Zahlungsfristen. Sofort war eine leichte Verschlechterung der Zahlungsmoral zu erkennen. Aktuell korrigieren sie ihre Zahlungsziele wieder nach unten“, sagt Klaus Engberding, Vorsitzender der Geschäftsführung der EOS Gruppe mit Sitz in Hamburg. „Wir sprechen hier von einem sehr schmalen Grat. Zu kurze Fristen könnten Kunden vergraulen“, ergänzt der CEO. „Daher handeln Firmen mit Bedacht und nehmen von Jahr zu Jahr nur sehr moderate Kürzungen der gewährten Fristen vor.“

    Profiteur Deutschland: Pünktlichste Zahlungseingänge
    In Westeuropa sind die Zahlungsziele kürzer als im Osten. Im Schnitt haben westeuropäische Kunden 33 Tage Zeit ihre Rechnungen zu bezahlen – bei einer Quote an verspäteten Zahlungen von 19 Prozent. Das Land mit der kürzesten Zahlungsfrist ist Deutschland. Durchschnittlich beträgt diese hier 24 Tage – nur 17 Prozent der Kunden halten die Frist nicht ein. Andere Länder, wie Großbritannien, gewähren mit 34 Tagen deutlich höhere Zeitspannen. Gleichzeitig ist auch der Anteil an überfälligen Rechnungen höher (22 Prozent).

    Osteuropa: Lange Geduld = starker Zahlungsverzug
    Vor allem in Osteuropa gewähren Unternehmen ihren Kunden lange Zahlungsziele. Im Durchschnitt haben die Kunden dort 37 Tage Zeit ihre Rechnungen zu begleichen; Geschäftskunden sogar 40 Tage. In 25 Prozent der Fälle zahlen Kunden jedoch verspätet oder gar nicht. Vergangenes Jahr lag die gewährte Frist noch bei 38 Tagen mit einem Anteil verspäteter oder aus-gefallener Zahlungen von 26 Prozent. Zu den Ländern, die ihre Frist in diesem Jahr am stärksten nach unten korrigiert haben, zählen Rumänien (2017: 37 Tage, 2016: 39 Tage) und die Slowakei (2017: 36 Tage, 2016: 38 Tage). Am deutlichsten wird der Zusammenhang zwischen langen Zahlungszielen und daraus resultierendem Zahlungsverzug in Griechenland. Hier haben Kunden im Schnitt 47 Tage für die Rechnungsbegleichung Zeit. Dennoch zahlen über ein Viertel von ihnen zu spät (26 Prozent).

    Zur EOS Studie: „Europäische Zahlungsgewohnheiten“
    Gemeinsam mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Kantar TNS (ehemals TNS Infratest) befragte EOS im Frühjahr 2017 3.200 Unternehmen in 16 europäischen Ländern zu den dortigen Zahlungsgewohnheiten. Jeweils 200 Unternehmen in Deutschland, Großbritannien, Spanien, Frankreich, Belgien, Österreich, Schweiz, Rumänien, Tschechien, Kroatien, Ungarn, Bulgarien, Slowakei, Polen, Russland und Griechenland beantworteten Fragen rund um die eigenen Zahlungserfahrungen, die wirtschaftliche Entwicklung des Landes sowie zu den Themenkreisen Risiko- und Forderungsmanagement. Weitere Ergebnisse der Studie gibt es im Internet unter:
    www.eos-solutions.com/zahlungsgewohnheiten2017/zahlungsziele


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  • Hamburg, 7. August 2017 – In Europa dominieren nach wie vor persönliche Zwangslagen, wenn es um ausbleibende oder verspätete Rechnungen geht: Die meisten Kunden, die in Verzug geraten, haben einen kurzfristigen Engpass (66 Prozent) oder sind überschuldet bzw. in der Privatinsolvenz (52 Prozent). Das ist ein Ergebnis der repräsentativen EOS Studie „Europäische Zahlungsgewohnheiten“ 2017, die in diesem Jahr zum zehnten Mal durchgeführt wurde (Kantar TNS, ehemals TNS Infratest).

    Überraschend hoch ist der Wert jedoch bei einem vermeidbaren Problem: 49 Prozent der befragten Unternehmen glauben, dass ihre Kunden aus purer Vergesslichkeit zu spät oder gar nicht bezahlen. Klaus Engberding, Vorsitzender der Geschäftsführung der EOS Gruppe, bewertet die Situation deshalb differenziert: „Wir gehen grundsätzlich davon aus, dass die große Mehrheit der Konsumenten ihre Rechnungen pünktlich bezahlen möchte, aber durch kurz- oder langfristige Probleme oft einfach nicht kann. Wenn beispielsweise der Kühlschrank kaputtgeht oder das Auto, das für die tägliche Fahrt zur Arbeit nötig ist, haben diese Anschaffungen Vorrang. Andere Rechnungen muss man dann womöglich etwas später bezahlen und sie geraten in Vergessenheit. Bedenklich ist es hingegen, wenn Kunden ihre Rechnungen absichtlich nicht bezahlen – denn das ist Betrug.“

    Vorsatz als Grund für unbezahlte Rechnungen ist europaweit keine Seltenheit: 38 Prozent der europäischen Unternehmen beklagen vorsätzliches Nichtbezahlen im Privatkundenbereich, bei Geschäftskunden sind es 34 Prozent. Wer seine Rechnungen absichtlich ignoriert, macht sich strafbar: „Vorsätzliches Nichtbezahlen – zum Beispiel beim Online-Kauf auf Rechnung oder bei bewusster Verschleppung von Finanzierungskäufen – erfüllt den Tatbestand des Betruges und ist kein Kavaliersdelikt“, erklärt der CEO.

    Vorsatz in Deutschland am seltensten / Ausprägung in Osteuropa stärker als im Westen
    Nur 10 Prozent der Unternehmen in der Bundesrepublik reklamieren vorsätzliches Nichtbezahlen ihrer Privatkunden. Auf Europaebene beklagen osteuropäische Unternehmen deutlich häufiger als westeuropäische, dass Privatkunden ihre Rechnungen absichtlich nicht begleichen. Insgesamt 41 Prozent sehen sich um Umsätze betrogen (Westeuropa: 34 Prozent). Negative Spitzenreiter sind hier Rumänien (50 Prozent), Griechenland (45 Prozent) und Tschechien (42 Prozent). In Westeuropa verzeichnen belgische (43 Prozent), österreichische (41 Prozent) und französische Unternehmen (40 Prozent) die meisten vorsätzlichen Nichtzahler.

    Zur EOS Studie: „Europäische Zahlungsgewohnheiten“
    Gemeinsam mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Kantar TNS (ehemals TNS Infratest) befragte EOS im Frühjahr 2017 3.200 Unternehmen in 16 europäischen Ländern zu den dortigen Zahlungsgewohnheiten. Jeweils 200 Unternehmen in Deutschland, Großbritannien, Spanien, Frankreich, Belgien, Österreich, Schweiz, Rumänien, Tschechien, Kroatien, Ungarn, Bulgarien, Slowakei, Polen, Russland und Griechenland beantworteten Fragen rund um die eigenen Zahlungserfahrungen, die wirtschaftliche Entwicklung des Landes sowie zu den Themenkreisen Risiko- und Forderungsmanagement. Weitere Ergebnisse der Studie gibt es im Internet unter:
    https://de.eos-solutions.com/press/surveys.html


    Die EOS Gruppe
    Die EOS Gruppe ist einer der führenden internationalen Anbieter von individuellen Finanzdienstleistungen. Den Schwerpunkt bildet das Forderungsmanagement. Im Kern stehen dabei drei Geschäftsfelder: Treuhandinkasso, Forderungskauf und Bu-siness Process Outsourcing. Mit rund 7.000 Mitarbeitern bietet EOS seinen rund 20.000 Kunden in 26 Ländern der Welt mit mehr als 55 Tochterunternehmen finanzi-elle Sicherheit durch maßgeschneiderte Services im B2C- und B2B-Bereich an. In einem internationalen Netzwerk von Partnerunternehmen verfügt die EOS Gruppe über Ressourcen in über 180 Ländern. Hauptzielbranchen sind Banken, Versor-gungsunternehmen, der Telekommunikationsmarkt, die Öffentliche Hand, der Immo-biliensektor, Distanzhandel sowie E-Commerce.
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  • Hamburg, 24. Juli 2017 – Kleine Ursache, große Wirkung: Bei 29 Prozent der europäischen Unternehmen führen bereits formale Fehler bei der Rechnungsbearbeitung zu Zahlungsausfällen oder -verzug ihrer Kunden. Das zeigt die in diesem Jahr zum zehnten Mal durchgeführte EOS Studie „Europäische Zahlungsgewohnheiten“ 2017. Demnach kann eine zu spät gestellte Rechnung ebenso zu gravierenden Problemen führen wie zum Beispiel fehlerhafte Adressdaten oder die Nichtbeachtung von formalen Richtlinien. „Unternehmen verschenken regelmäßig Geld, weil sie ihre Rechnungsprozesse nicht zuverlässig organisieren“, sagt Klaus Engberding, Vorsitzender der Geschäftsführung der EOS Gruppe mit Sitz in Hamburg.

    Doch mit einem – im Idealfall reibungslosen – Rechnungsprozess allein ist es nicht getan. Wenn Kunden trotzdem nicht zahlen, muss ein professionelles Forderungsmanagement einsetzen. Hier sind die Versäumnisse von Firmen oft nicht nur punktuell, sondern liegen im System: Es existieren teilweise keinerlei standardisierte Prozesse zum Einzug notleidender Forderungen. „Auffällig ist, dass die professionelle Bearbeitung sogar weiter abnimmt“, stellt Engberding fest. Die Zahl der Unternehmen, die dies im Rahmen der Studie einräumen, hat sich verdoppelt: 2017 haben acht Prozent angegeben, kein standardisiertes Forderungsmanagement zu haben. 2016 waren es noch vier Prozent. „Die Anforderungen an die Bearbeitung notleidender Forderungen werden oft unterschätzt“, so der CEO. „Das erfordert viel Know-how und bindet personelle Kapazitäten.“ Deshalb sei die Zusammenarbeit mit Inkassounternehmen oft zielführender als die interne Bearbeitung. „Die Spezialisten kümmern sich um professionelles Forderungsmanagement, während Unternehmen sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

    Westeuropa: Deutsche Unternehmen sind Meister der Sorgfalt
    Wie die Studie zeigt, ist das Forderungsmanagement in Deutschland am professionellsten aufgestellt. Im B2B-Bereich geben nur zwei Prozent der befragten Unternehmer an, keine standardisierten Prozesse beim Einzug offener Forderungen zu haben. Im Privatkundensegment sind es vier Prozent. Vor großen Herausforderungen stehen vor allem französische und britische Firmen. In beiden Ländern ziehen 13 Prozent der Unternehmen offene Forderungen von Privatkunden ohne festgelegte Strukturen ein. Nachholbedarf im Geschäftskundenbereich herrscht ebenfalls vor allem in Großbritannien (zehn Prozent: kein standardisiertes Forderungsmanagement).

    „Sorgenkinder“ in Osteuropa
    In Osteuropa ist der Mangel an geregelten Abläufen beim Zahlungseinzug am stärksten ausgeprägt. Im B2C-Geschäft haben insbesondere Unternehmen in Griechenland (15 Prozent), Ungarn und der Slowakei (je 14 Prozent) mit diesem Problem zu kämpfen. Im B2B-Bereich sind Firmen in Griechenland, der Slowakei und in Russland (je neun Prozent) negative Spitzenreiter.


    Zur EOS Studie: „Europäische Zahlungsgewohnheiten“
    Gemeinsam mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Kantar TNS (ehemals TNS Infratest) befragte EOS im Frühjahr 2017 3.200 Unternehmen in 16 europäischen Ländern zu den dortigen Zahlungsgewohnheiten. Jeweils 200 Unternehmen in Deutschland, Großbritannien, Spanien, Frankreich, Belgien, Österreich, Schweiz, Rumänien, Tschechien, Kroatien, Ungarn, Bulgarien, Slowakei, Polen, Russland und Griechenland beantworteten Fragen rund um die eigenen Zahlungserfahrungen, die wirtschaftliche Entwicklung des Landes sowie zu den Themenkreisen Risiko- und Forderungsmanagement. Weitere Ergebnisse der Studie gibt es im Internet unter:
    https://de.eos-solutions.com/press/surveys

    Die EOS Gruppe
    Die EOS Gruppe ist einer der führenden internationalen Anbieter von individuellen Finanzdienstleistungen. Den Schwerpunkt bildet das Forderungsmanagement. Im Kern stehen dabei drei Geschäftsfelder: Treuhandinkasso, Forderungskauf und Business Process Outsourcing. Mit rund 7.000 Mitarbeitern bietet EOS seinen rund 20.000 Kunden in 26 Ländern der Welt mit mehr als 55 Tochterunternehmen finanzielle Sicherheit durch maßgeschneiderte Services im B2C- und B2B-Bereich an. In einem internationalen Netzwerk von Partnerunternehmen verfügt die EOS Gruppe über Ressourcen in über 180 Ländern. Hauptzielbranchen sind Banken, Versorgungsunternehmen, der Telekommunikationsmarkt, die Öffentliche Hand, der Immobiliensektor, Distanzhandel sowie E-Commerce. Weitere Informationen: www.eos-solutions.com.

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  • Hamburg, 10. Juli 2017 – Eine unbezahlte Rechnung geht nie spurlos an einem Unternehmen vorbei; hunderttausende schon gar nicht: Für die Unternehmen bedeutet das mitunter millionenschwere Verluste. Knapp die Hälfte aller Firmen verzeichnet Gewinneinbußen (46 Prozent). Weitere Folgeerscheinungen, mit denen sie zu kämpfen haben, sind unter anderem Liquiditätsengpässe (39 Prozent) und höhere Zinskosten (34 Prozent). Den Unternehmen fehlt damit Geld, um zu wachsen. Europaweit schränkt daher jede vierte Firma (25 Prozent) ihre Investitionen ein. Viele Unternehmen müssen aufgrund der fehlenden Zahlungseingänge sogar um ihre Existenz kämpfen (17 Prozent). Das ist ein Ergebnis der repräsentativen EOS Studie „Europäische Zahlungsgewohnheiten“ 2017, die in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal erscheint. An der im Frühjahr von Kantar TNS (ehemals TNS Infratest) durchgeführten Erhebung nahmen 3.200 Unternehmen aus 16 Ländern teil.

    Osteuropa: Investitionsbremse stark angezogen
    Vor allem in den östlichen Ländern bremsen verspätete und ausfallende Zahlungen Investitionen aus. In Griechenland fahren aktuell 39 Prozent der Firmen ihre Investitionen zurück; in Ungarn und Kroatien hat nahezu jedes dritte Unternehmen die Investitionsbremse angezogen. In Tschechien und Polen sehen sich mit 18 Prozent die wenigsten Unternehmer dazu gezwungen.

    In Deutschland kaum Investitionsabbau
    Deutsche Unternehmen setzen trotz ausfallender oder verzögerter Zahlungen auf Wachstum. Nur sieben Prozent der befragten Firmen investieren weniger. Anders sieht es in Großbritannien und Spanien aus. Jedes dritte Unternehmen schraubt hier das Investitionsvolumen zurück (34 Prozent und 33 Prozent). In Belgien liegt der Prozentsatz am dritthöchsten (28 Prozent).

    Klaus Engberding: „Inkasso wirkt dem Investitionsstopp entgegen“
    „Die Höhe von Investitionen ist ein wichtiger Indikator für das Wachstum eines Unternehmens – und damit auch der gesamten Volkswirtschaft“, erklärt Klaus Engberding, Vorsitzender der Geschäftsführung der EOS Gruppe mit Sitz in Hamburg. „Zahlreiche Faktoren fließen in die Entscheidung für Investitionen ein – doch allen voran bedarf es der finanziellen Mittel. So sind fehlende Kundenzahlungen besonders für KMUs sehr schmerzlich, da keine finanzstarken Anteilseigner im Hintergrund stehen. Aber gerade gegen Zahlungsverzug und -ausfall können auch Mittelständler viel tun.“ Die Zusammenarbeit mit Inkassounternehmen ist laut Klaus Engberding eine wichtige Maßnahme, dem Investitionsstopp entgegenzuwirken. Vergangenes Jahr sicherten Inkassodienstleister europaweit 8 Prozent der Unternehmensumsätze.

    Zur EOS Studie: „Europäische Zahlungsgewohnheiten“
    Gemeinsam mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Kantar TNS (ehemals TNS Infratest) befragte EOS im Frühjahr 2017 3.200 Unternehmen in 16 europäischen Ländern zu den dortigen Zahlungsgewohnheiten. Jeweils 200 Unternehmen in Deutschland, Großbritannien, Spanien, Frankreich, Belgien, Österreich, Schweiz, Rumänien, Tschechien, Kroatien, Ungarn, Bulgarien, Slowakei, Polen, Russland und Griechenland beantworteten Fragen rund um die eigenen Zahlungserfahrungen, die wirtschaftliche Entwicklung des Landes sowie zu den Themenkreisen Risiko- und Forderungsmanagement. Weitere Ergebnisse der Studie gibt es im Internet unter:
    https://de.eos-solutions.com/press/surveys


    Die EOS Gruppe
    Die EOS Gruppe ist einer der führenden internationalen Anbieter von individuellen Finanzdienstleistungen. Den Schwerpunkt bildet das Forderungsmanagement. Im Kern stehen dabei drei Geschäftsfelder: Treuhandinkasso, Forderungskauf und Business Process Outsourcing. Mit knapp 8.000 Mitarbeitern bietet EOS seinen rund 20.000 Kunden in 28 Ländern der Welt mit mehr als 60 Tochterunternehmen finanzielle Sicherheit durch maßgeschneiderte Services im B2C- und B2B-Bereich an. In einem internationalen Netzwerk von Partnerunternehmen verfügt die EOS Gruppe über Ressourcen in über 180 Ländern. Hauptzielbranchen sind Banken, Versorgungsunternehmen, der Telekommunikationsmarkt, die Öffentliche Hand, der Immobiliensektor, Distanzhandel sowie E-Commerce. Weitere Informationen: www.eos-solutions.com.

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  • Hamburg, 3. Juli 2017 – Ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 10 Millionen Euro muss aufgrund von Zahlungsverspätungen seiner Kunden auf rund 1,9 Millionen Euro länger warten, 300.000 Euro entfallen komplett (19 Prozent aller Rechnungen in Europa werden verspätet, drei Prozent gar nicht gezahlt). Die Folgen treffen am Ende nicht nur den säumigen Zahler selbst, sondern die Gesamtheit der Verbraucher: Auf derartige Zahlungsausfälle oder -verzögerungen reagiert jedes fünfte europäische Unternehmen (20 Prozent) mit Einstellungsstopp und Personalabbau. Etwa genauso viele erhöhen ihre Preise (21 Prozent) – der Bumerang-Effekt tritt ein. Das ist ein Ergebnis der repräsentativen EOS Studie „Europäische Zahlungsgewohnheiten“ 2017, die in diesem Jahr zum zehnten Mal durchgeführt wurde. Das unabhängige Marktforschungsinstitut Kantar TNS hat im Frühjahr 3.200 Unternehmens-Entscheider aus 16 europäischen Ländern befragt.

    Preisaufschläge am häufigsten in Osteuropa
    Besonders in Osteuropa reagieren Unternehmen auf verzögerte oder ganz ausfallende Zahlungen mit Preisaufschlägen. An der Spitze steht Ungarn (32 Prozent), gefolgt von Kroatien (30 Prozent). In Westeuropa sind britische Firmen am ehesten geneigt, ihre Preise zu erhöhen (26 Prozent). Ähnlich hoch liegt nur noch die Schweiz (24 Prozent). In Deutschland dagegen wird Ruhe bewahrt: Zahlungsverzug und -ausfall begegnen nur vier Prozent der Unternehmen mit erhöhten Preisen.

    Personalpolitik: Deutschland gelassen – Griechenland drastisch
    In puncto Einstellungsstopp oder Personalabbau fällt die Reaktion auf ausfallende und verspätete Zahlungen europaweit in Griechenland am stärksten aus: Bei 31 Prozent der dort ansässigen Unternehmen haben Zahlungsausfälle Auswirkungen auf die Personalpolitik. Nur knapp dahinter liegt Großbritannien (29 Prozent). Auf Platz drei folgen Rumänien und Spanien (jeweils 27 Prozent). Zum Vergleich: In Deutschland reagieren nur 6 Prozent der Unternehmen mit personellen Konsequenzen.

    „Die Auswirkungen unbezahlter oder verspätet bezahlter Rechnungen sind Vielen gar nicht bewusst. Wir möchten darüber und über die Bedeutung von Inkasso aufklären“, sagt Klaus Engberding, Vorsitzender der Geschäftsführung der EOS Gruppe mit Sitz in Hamburg. „Inkasso hat in der Öffentlichkeit häufig ein klischeebehaftetes, negatives Image. Die volkswirtschaftliche Rolle wird meist nicht gesehen. Dabei profitiert der Verbraucher in großem Maße davon. Die durch Inkasso zurückgeführte Liquidität trägt dazu bei, dass Unternehmen Preisaufschläge oder Stellenabbau vermeiden können.“

    Zur EOS Studie: „Europäische Zahlungsgewohnheiten“
    Gemeinsam mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Kantar TNS befragte EOS im Frühjahr 2017 3.200 Unternehmen in 16 europäischen Ländern zu den dortigen Zahlungsgewohnheiten. Jeweils 200 Unternehmen in Deutschland, Großbritannien, Spanien, Frankreich, Belgien, Österreich, Schweiz, Polen, Slowakei, Tschechien, Kroatien, Ungarn, Bulgarien, Russland, Griechenland und Rumänien beantworteten Fragen rund um die eigenen Zahlungserfahrungen, die wirtschaftliche Entwicklung des Landes sowie zu den Themenkreisen Risiko- und Forderungsmanagement. Weitere Ergebnisse der Studie gibt es im Internet unter:
    https://de.eos-solutions.com/press/surveys


    Die EOS Gruppe
    Die EOS Gruppe ist einer der führenden internationalen Anbieter von individuellen Finanzdienstleistungen. Den Schwerpunkt bildet das Forderungsmanagement. Im Kern stehen dabei drei Geschäftsfelder: Treuhandinkasso, Forderungskauf und Business Process Outsourcing. Mit knapp 8.000 Mitarbeitern bietet EOS seinen rund 20.000 Kunden in 28 Ländern der Welt mit mehr als 60 Tochterunternehmen finanzielle Sicherheit durch maßgeschneiderte Services im B2C- und B2B-Bereich an. In einem internationalen Netzwerk von Partnerunternehmen verfügt die EOS Gruppe über Ressourcen in über 180 Ländern. Hauptzielbranchen sind Banken, Versorgungsunternehmen, der Telekommunikationsmarkt, die Öffentliche Hand, der Immobiliensektor, Distanzhandel sowie E-Commerce.
    Weitere Informationen: www.eos-solutions.com.

     

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  • Hamburg, 26. Juni 2017 – In Europa zahlen 19 Prozent der Kunden ihre Rechnung verspätet – drei Prozent begleichen sie sogar gar nicht. Die daraus resultierenden Gewinneinbußen können schwerwiegend sein: Ganze 17 Prozent der Unternehmen befürchten einen Konkurs. Umso wichtiger ist für sie die Dienstleistung Inkasso: Insgesamt 41 Prozent der europäischen Unternehmen arbeiten regelmäßig mit Inkassounternehmen zusammen. Vergangenes Jahr führten die Inkasso-Profis acht Prozent der ausstehenden Unternehmensumsätze wieder zurück. Das ist ein Ergebnis der repräsentativen EOS Studie „Europäische Zahlungsgewohnheiten“ 2017, die in diesem Jahr zum zehnten Mal durchgeführt wurde.

    Ost-West-Vergleich: Wer sichert mehr Umsatz?
    In Osteuropa profitieren vorrangig rumänische Unternehmen von der Zusammenarbeit mit Inkassodienstleistern. Die Kooperation mit den Forderungsspezialisten führt jährlich insgesamt 13 Prozent des Umsatzes an die Unternehmen zurück. Auch in Kroatien (zwölf Prozent) und Tschechien (elf Prozent) haben Inkassodienstleister jeweils über zehn Prozent der Unternehmensumsätze gesichert. In Westeuropa genießen vor allem deutsche Unternehmen die Vorteile der Dienstleister. Hier beträgt der durch Inkasso zurückgeführte Umsatzanteil acht Prozent.

    Forderungsmanagement effektiv genutzt
    Der Großteil der Unternehmen nutzt die durch Inkasso eingegangenen Zahlungen zum Begleichen offener Rechnungen (58 Prozent). 44 Prozent der Unternehmen investieren das Geld, um neue Arbeitsplätze zu schaffen und bestehende Jobs zu sichern. Inkassodienstleistungen tragen damit zur Arbeitsmarktstabilität bei. Darüber hinaus fließen die zurückgewonnenen Mittel in die Expansion von Geschäftsfeldern (37 Prozent), Forschung und Entwicklung (28 Prozent) sowie als Anlageinvestitionen in den Finanzmarkt (25 Prozent).

    Lohnenswerte Wirtschaftsleistung
    „Ausbleibende Zahlungen sind ein unternehmerisches Risiko. Firmen sollten frühzeitig mit Inkassospezialisten zusammenarbeiten. So können sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, während ihre Liquidität durch professionelles Forderungsmanagement gesichert wird“, erklärt Klaus Engberding, Vorsitzender der Geschäftsführung der EOS Gruppe.


    Zur EOS Studie: „Europäische Zahlungsgewohnheiten“
    Gemeinsam mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Kantar TNS befragte EOS im Frühjahr 2017 3.200 Unternehmen in 16 europäischen Ländern zu den dortigen Zahlungsgewohnheiten. Jeweils 200 Unternehmen in Deutschland, Großbritannien, Spanien, Frankreich, Belgien, Österreich, Schweiz, Polen, Slowakei, Tschechien, Kroatien, Ungarn, Bulgarien, Russland, Griechenland und Rumänien beantworteten Fragen rund um die eigenen Zahlungserfahrungen, die wirtschaftliche Entwicklung des Landes sowie zu den Themenkreisen Risiko- und Forderungsmanagement.

    Details der Studienergebnisse schicken wir Ihnen gern auf Anfrage zu. Einfach eine E-Mail an presse@eos-solutions.com senden. Sie finden die Informationen der Studie auch im Internet:
    https://de.eos-solutions.com/press/surveys


    Die EOS Gruppe
    Die EOS Gruppe ist einer der führenden internationalen Anbieter von individuellen Finanzdienstleistungen. Den Schwerpunkt bildet das Forderungsmanagement. Im Kern stehen dabei drei Geschäftsfelder: Treuhandinkasso, Forderungskauf und Business Process Outsourcing. Mit knapp 8.000 Mitarbeitern bietet EOS seinen rund 20.000 Kunden in 28 Ländern der Welt mit mehr als 60 Tochterunternehmen finanzielle Sicherheit durch maßgeschneiderte Services im B2C- und B2B-Bereich an. In einem internationalen Netzwerk von Partnerunternehmen verfügt die EOS Gruppe über Ressourcen in über 180 Ländern. Hauptzielbranchen sind Banken, Versorgungsunternehmen, der Telekommunikationsmarkt, die Öffentliche Hand, der Immobiliensektor, Distanzhandel sowie E-Commerce.

    Weitere Informationen: www.eos-solutions.com.

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