Geschäftsverlauf.

Gewinn-und-Verlust-Rechnung, Vermögenslage sowie Eigenkapital und Finanzierung – die wichtigsten Kennzahlen im Überblick.

Jahresbericht

Umsatz nach Regionen.

Der Umsatz im Geschäftsjahr 2018/19 lag mit einem Plus von 2,3 Prozent leicht über dem Vorjahresniveau. Den größten Zuwachs verzeichnete die Region Osteuropa. Hier lag der Umsatz 10,9 Prozent über dem des vorangegangenen Berichtsjahrs. Der Umsatzrückgang von 8,1 Prozent in Westeuropa ist auf die Geschäftsjahresharmonisierung im Vorjahr zurückzuführen. Dadurch trugen 2017/18 die Gesellschaften vier umsatzstarker westeuropäischer Länder mit zwei zusätzlichen Monaten zum Umsatz bei. Bereinigt um diesen Sondereffekt, liegt das Umsatzniveau über dem Vorjahr. Die Region Nordamerika hat den Umsatz des Vorjahrs um 10,2 Prozent gesteigert.

Gewinn-und-Verlust-Rechnung (Kurzfassung).

Der EOS Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2018/19 einen Jahresüberschuss von 234,2 Millionen Euro. Der lediglich moderate Zuwachs der Umsatzerlöse von 2,3 Prozent ist auf die konzernweite Geschäftsjahresharmonisierung im Geschäftsjahr 2017/18 zurückzuführen. Dadurch wurden rund 30 Gesellschaften mit 14 Monaten in den Konzernabschluss des Vorjahrs einbezogen. Die betrieblichen Erträge liegen um 20,9 Millionen Euro über den Umsatzerlösen. Wesentlicher Grund: Die gebildeten Rückstellungen für eine in Abwicklung befindliche Gesellschaft wurden aufgelöst. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind vor allem durch hohe Ausbuchungen von Handelsforderungen einer in Abwicklung befindlichen Gesellschaft auf 300,9 Millionen Euro gestiegen. Zusätzlich trugen signifikante IT-Aufwendungen im Rahmen der Softwareentwicklung zum Anstieg bei. Mehr Details zum vergangenen Geschäftsjahr von CFO Justus Hecking-Veltman. 

Vermögenslage.

Das Gesamtvermögen des EOS Konzerns ist im Geschäftsjahr 2018/19 um 459,9 Millionen Euro auf 2,2 Milliarden Euro gestiegen. Dieser Anstieg ist unter anderem auf massive Investitionen in angekaufte Portfolios zurückzuführen. Darunter fallen neben besicherten und unbesicherten Forderungspaketen auch angekaufte zu entwickelnde Immobilien. Deren Buchwert erhöhte sich im zurückliegenden Geschäftsjahr um 346,1 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Die Bilanzsumme des Konzerns besteht zu 72,7 Prozent aus angekauften Forderungen und Immobilien.

*Enthalten Portfolioinvestitionen, die strukturierungsbedingt als Darlehensforderung ausgewiesen werden (wirtschaftliche Darstellung).

Eigenkapital und Finanzierung.

Der gestiegene Finanzierungsbedarf des EOS Konzerns erklärt sich aus den hohen Investitionen, die dieser im abgelaufenen Geschäftsjahr getätigt hat. Der Bedarf wurde insbesondere durch Darlehensaufnahmen beim Gesellschafter und bei Kreditinstituten gedeckt. Aber auch das erwirtschaftete Eigenkapital hat sich deutlich erhöht. Diese Entwicklung spiegelt das sehr gute Geschäftsjahresergebnis wider. Die Eigenkapitalquote des EOS Konzerns hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht um 1,2 Prozentpunkte auf 28,7 Prozent verringert. Sie liegt aber nach wie vor auf einem für einen Finanzdienstleistungskonzern vergleichsweise hohen Niveau. Mehr zur finanziellen Situation von EOS in der A-Rating Pressemeldung. 

Aus rechnerischen Gründen können in Tabellen und Texten Rundungsdifferenzen auftreten.

EOS Jahresbericht 2018/19

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