FinTecrity digitalisiert das Rechnungs- und Forderungsmanagement für KMUs.

Die EOS Gruppe steht für Inkasso-Dienstleistungen und Forderungskauf weltweit. Mit ihrer 100% Fintech-Tochter FinTecrity entwickelt sie auch inkassounabhängige Lösungen und Services. Ihre Produkte helfen kleinen und mittleren Unternehmen dabei, ihr Rechnungs- und Forderungsmanagement zu digitalisieren und insbesondere in Krisenzeiten liquide zu bleiben.

  • EOS Tochter FinTecrity bietet inkassounabhängige Lösungen für das Geschäftskunden- wie auch das Endkundengeschäft.
  • Ergebnis der Kooperation zwischen TeamFaktor NW GmbH, der DV Deutschen Verrechnungsstelle und FinTecrity sind ein Abrechnungs- und ein Factoringprodukt.
  • Diese digitalen Lösungen dienen der Liquiditätssteigerung kleinerer und mittlerer Unternehmen (KMU).
  • Die Kombination von modernster Technologie und menschlicher Fachexpertise ermöglicht den bestmöglichen Service und Support für die Kunden.

Als FinTecrity im April 2020 mit ihrem neuen Portal online ging, konnte noch niemand ahnen, dass sie mit dem Zeitpunkt des Launchs ein – ungewollt – gutes Timing erwischen würden. Die Corona-Pandemie steckte noch in den Anfängen und schon rangen viele Unternehmen mit ernsthaften Liquiditätsängsten. Doch auch in Nicht-Krisenzeiten sollen ihre Produkte ihren Kunden dabei helfen, immer liquide zu bleiben und das Ausfallrisiko bestmöglich zu reduzieren. 

FinTecrity: Marco Gaspar sitzt mit Tablet auf Couch.
Als Business Developer entwickelt Marco Gaspar die digitalen Lösungen der FinTecrity ständig weiter.

Digitale Factoring-Lösung setzt Liquidität frei.

„Es gibt etwa dreieinhalb Millionen kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland. Für viele von ihnen stellt das Rechnungsmanagement ein notwendiges Übel dar. Es wird nebenbei erledigt, aber mit keiner großen Liebe betrieben“, sagt Marco Gaspar, der bei FinTecrity für das Business Development verantwortlich ist. Ihre Produkte mit den Namen DV AbrechnungPlus und DV FactoringPlus sollen dies mithilfe digitaler Lösungen ändern. Sie werden derzeit exklusiv über die DV Deutsche Verrechnungsstelle, eine Tochter der Deutschen Vermögensberatung, vertrieben und richten sich an Unternehmen, für die ein professionelles Rechnungs- und Forderungsmanagement bislang nur schwer zu bewerkstelligen war. Beispielsweise aufgrund ihrer geringen Unternehmensgröße.

„Insbesondere in Krisenzeiten stellen sich Unternehmen eine elementare Frage: Wie komme ich an mein Geld – und das möglichst schnell? Mit unserer Factoring-Lösung müssen sie sich über Themen wie Zahlungsziele und Verzug keine Gedanken mehr machen“, sagt Gaspar. Unternehmen können stattdessen ihre Rechnungen im DV-Portal hochladen. Dank eines Realtime-Bonitätschecks weiß das Unternehmen bereits nach wenigen Augenblicken, ob der Factor – in diesem Fall die TeamFaktor NW GmbH – seine Rechnung ankauft oder nicht. Spätestens nach zwei Tagen hat er bei Ankauf die vollständige Rechnungssumme auf seinem Konto. Die Factoringgebühren werden dem Kunden monatlich in Rechnung gestellt. 

KMUs stehen im Fokus von FinTecrity-Produkten.

Zur Hauptzielgruppe der Produkte gehören neben kleineren Händlern, Dienstleistern, Beratungsunternehmen oder Agenturen in erster Linie klassische Handwerksbetriebe. Einer von ihnen ist die Schoeb Elektrotechnik GmbH. Ihr Inhaber Bernd Schoeb lädt heute jede seiner Rechnungen im Portal der Deutschen Verrechnungsstelle hoch. „Factoring erlaubt es mir, meine Zahlungsströme so zu steuern, wie es mir passt – auch aus steuerlicher Sicht. Wenn ich mein Geld für den Monat verdient habe, lade ich bestimmte Rechnungen erst zum Monatswechsel hoch – mit der Gewissheit: In zwei Tagen habe ich mein Geld.“ Für Forderungen, die nicht vom Factor angekauft werden, nutzt er die integrierte Abrechnungslösung. Die Begründung ist ganz einfach: „Ich will mit diesem ganzen Hickhack wie dem Versenden von Mahnungen oder der Nachverfolgung von Zahlungen einfach nichts mehr zu tun haben.“

FinTecrity: Bernd Schoeb, Geschäftsführer der Schoeb Elektrotechnik GmbH
Wenn ich mein Geld für den Monat verdient habe, lade ich bestimmte Rechnungen erst zum Monatswechsel hoch – mit der Gewissheit: In zwei Tagen habe ich mein Geld. Bernd Schoeb, Geschäftsführer Schoeb Elektrotechnik GmbH

Als Ein-Mann-Betrieb gestartet, beschäftigt Bernd Schoeb mittlerweile an die 20 Mitarbeiter. Die Suche nach einem passenden Produkt für seinen Betrieb gestaltete sich jedoch alles andere als einfach. „Handwerks-Factoring war schon immer ein schwieriger Markt“, sagt Schoeb, „Den meisten Anbietern waren wir schlichtweg zu klein.“ DV FactoringPlus richtet sich gezielt an Unternehmen mit einem Jahresumsatz unter 2,5 Millionen Euro. Der Durchschnittswert pro Rechnung liegt bei 1.500 Euro – eine Dimension, in denen sich nicht nur Bernd Schoeb, sondern auch viele weitere Handwerksbetriebe wiederfinden.

Weitere Lösungen bereits in Arbeit.

Bis dato konnte auch das Schwesterunternehmen EOS KSI kleinere Unternehmen als Inkasso-Mandanten nicht bedienen – zu groß waren die Aufwände verglichen mit dem zu erwartenden Auftragsvolumen. Dass sie heute auch die überfälligen Forderungen der FinTecrity-Kunden bearbeiten können, verdanken sie in erster Linie der fortschreitenden Digitalisierung der Prozesse. Das weiß auch Johannes Brummer, verantwortlich für das Marketing bei EOS KSI und FinTecrity: „Die KMUs können heute ihre überfälligen Forderungen selbst im System hochladen und verwalten. So werden die Beauftragungskosten für beide Seiten niedrig gehalten.“ 

Indes arbeitet FinTecrity an neuen Features, die bestehende Medienbrüche auflösen und die Prozesse noch weiter verschlanken. Ein Beispiel hierfür nennt Marco Gaspar: „Momentan laden Kunden ihre Rechnungen noch manuell im Portal hoch. Wir arbeiten derzeit an einer Lösung, dass dies perspektivisch nach der Erstellung mit einem Klick aus der vom KMU genutzten Software passiert. Unsere Lösungen sollen den Kunden die Arbeit erleichtern. Hierfür hören wir ihnen genau zu und beobachten, wie sie unsere Services nutzen.“ Weitere Services sind bereits in Arbeit – etwa eine Factoring-Lösung für Rechtsanwälte und eine Abrechnungsplattform für Fahrschulen.

FinTecrity: Johannes Brummer, Marketing bei EOS KSI und FinTecrity
Johannes Brummer, verantwortlich für das Marketing bei EOS KSI und FinTecrity: „Die Digitalisierung ermöglicht EOS und KMUs neue Formen der Zusammenarbeit.“

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Photo credits: EOS (3), Schoeb Elektrotechnik, shutterstock

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