Mobiles Inkasso per Smartphone – eine hausgemachte Innovation.

Wenn wir auf Menschen zugehen, die mit Zahlungen im Rückstand sind, wollen wir immer auch vermitteln: Alles kein Drama, vieles lässt sich lösen – unter anderem mithilfe zeitgemäßer Kommunikation. In Eigeninitiative haben Kolleginnen und Kollegen aus sechs Nationen deshalb eine App entwickelt.

  • Ein internationales EOS Team will mit einer App den Austausch mit säumigen Zahlerinnen und Zahlern vereinfachen.
  • Das Projekt ging aus 263 Vorschlägen als Sieger hervor und ist Teil der „Cultural Journey@EOS“.
  • In Rumänien ist die Anwendung bereits live, Kroatien und weitere Länder sollen folgen.
Mobiles Inkasso über das Smartphone bei EOS

Dass eine Rechnung mal durchrutscht – kann passieren. Wenn es finanziell eng wird und sich offene Forderungen plötzlich häufen, dann helfen EOS Beraterinnen und Berater, die Kontrolle über die Situation zurückzugewinnen. Nur logisch also, den Inkassovorgang auf dem Gerät zu bündeln, mit dem Menschen ihren Alltag organisieren: dem Smartphone. Alles im Blick, benutzerfreundlich, vertraut.

Die Idee dazu haben EOS Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor gut einem Jahr entwickelt, nun wird sie Realität: Bei EOS in Rumänien ist zum 1. März die erste EOS Forderungs-App live gegangen. Sie soll die Interaktion mit säumigen Zahlerinnen und Zahlern vereinfachen und die Erfolgsquote beim Forderungsmanagement steigern.

Entstanden ist das Projekt in einem internen Ideenwettbewerb. Er ist Teil der „Cultural Journey@EOS“, dem Kulturwandel-Programm der EOS Gruppe. Weltweit konnten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Ideen einreichen. Aus 263 Vorschlägen nominierte die EOS Geschäftsführung zehn Favoriten, dann stimmte die Belegschaft ab. Die App für säumige Zahlerinnen und Zahler ging als Siegerin hervor.

Innovation bei EOS: Andreea Ciucu, Prozessmanagerin bei EOS KSI in Rumänien.
Wir alle im Team haben unseren Horizont erweitert und mehr vom großen Ganzen gesehen als bei unserer eigentlichen Arbeit. Andrea Ciucu, Prozessmanagerin bei EOS KSI in Rumänien.

Inkasso wird mobil.

„Santa“ taufte das Team das Projekt, weil bis Weihnachten 2018 die erste Basisversion der App, das Minimum Viable Product (MVP), stehen sollte. Ein ehrgeiziger Zeitplan, für den EOS ein länder- und funktionsübergreifendes Team aufbaute. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Rumänien, der Schweiz und Spanien brachten sich ein; manche neben ihrer eigentlichen Arbeit, andere wurden für Santa freigestellt.

Mit der neuen App können säumige Zahlerinnen und Zahler beispielsweise Telefonate mit EOS planen, Zahlungsvereinbarungen per Smartphone vorschlagen oder zwischen Zahlmöglichkeiten wählen. Außerdem ist vorgesehen, dass sich Dokumente hoch- und herunterladen lassen. Die Nutzerinnen und Nutzer haben so alle wesentlichen Informationen immer dabei und stets einen Überblick über ihre finanzielle Situation.

Für Projektleiterin Andreea Ciucu war Santa eine tolle Gelegenheit, um über den Tellerrand zu schauen: „Wir alle im Team haben unseren Horizont erweitert und mehr vom großen Ganzen gesehen als bei unserer eigentlichen Arbeit“, sagt die Prozessmanagerin bei EOS KSI in Rumänien. Mit der App habe das Team eine zeitgemäße Inkassolösung erarbeiten wollen, die EOS’ Anspruch als technologiegetriebenem Unternehmen gerecht wird.

in Bei der Entwicklung und Bereitstellung spielen viele Faktoren eine Rolle – beispielsweise die DSGVO und die IT-Sicherheit bei EOS.  Nach der Umsetzung des MVPs arbeitet das Team nun an Konfigurationen wie etwa an spezifischen Bezahlmethoden und Ratenzahlungsvereinbarungen.

„Wir wollten einen Service bieten, der den Austausch mit den säumigen Zahlerinnen und Zahlern tatsächlich vereinfacht“, sagt Ciucu. Für den internen Change-Prozess Cultural Journey@EOS bot Santa noch einen weiteren Vorteil: Das Projekt zeigt, was die neuen Prinzipien des Handelns bei EOS, der sogenannte „Heartbeat“, in der Praxis bedeuten können.

Innovation bei EOS: eine Zahlerin mit Smartphone und der Benutzeroberfläche der neuen App.

Teambuilding über Grenzen hinweg.

„Es war schön zu sehen, dass die Heartbeat-Prinzipien tatsächlich unsere Zusammenarbeit bestimmen“, sagt Andrea Ciucu. Zum Beispiel „Embrace change“ und „Trust“, schließlich erfordert die Zusammenarbeit in einem internationalen Team Vertrauen. „Share your knowledge“ prägte das Teambuilding der 21 Kolleginnen und Kollegen. „Strive for excellence“ war Leitgedanke bei der Entwicklung der App.

„Walk your talk“ stand bei der Präsentation im Dezember im Mittelpunkt. „Be courageous“ half beim App-Launch in Rumänien. Und für die Weiterentwicklung der App und den Rollout in weiteren Ländern hat sich das Team die siebte der EOS Leitlinien auf die Fahnen geschrieben – „Love to learn“. Wie das klappt, zeigt sich ganz aktuell: Nach Rumänien will nun Kroatien als nächste Landesgesellschaft die App implementieren.

Photo Credits: Sebastian Vollmert / EOS (2), EOS, Luis Alvarez / Getty Images 

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