Forderungskauf in Portugal: Vertrauen macht den Unterschied.

Gemeinsam mit ServDebt hat EOS in Portugal weitere Forderungspakete gekauft. Die jüngsten von mehreren umfangreichen Transaktionen. Gesamtforderungswert: knapp 800 Millionen Euro. Ein Erfolg, der einem Experiment entsprang.

  • Portugal ist für EOS ein vergleichsweise junger Markt für Forderungskäufe.
  • Mit Unterstützung von ServDebt konnte EOS bisher neun Forderungspakete gewinnen.
  • Aktuell ist mit stärkerem Wettbewerb zu rechnen.

Den Anfang machte ein Experiment: Forderungskäufe in Ländern, in denen EOS noch keine Niederlassung unterhält. Kapitalanlagen ohne firmeneigene Ansprechpartner vor Ort? Das geht. Mithilfe von Kooperationen mit externen Partnern. Diese sind in ihren spezifischen Märkten zu Hause – können aber womöglich nicht die finanziellen Mittel oder den strategischen Fit zu umfangreichen Forderungskauf-Transaktionen vorweisen.

Felix Beutler, Senior Manager International Business Development im EOS Cross-border Center.

Hier kommt Inkasso 4.0“ ins Spiel: enge, höchst vertrauensvolle Partnerschaften in für EOS neuen Märkten. So wie Portugal. Trotz der überschaubaren Größe des Landes ein reizvoller Markt – mit hohem Forderungskaufpotenzial und guten rechtlichen Voraussetzungen. Und mit ServDebt Capital Asset Management als hoch kompetentem Partner.

2015 fiel der Startschuss für den ersten Versuch einer neuen Art des Geschäftsbetriebs. Mittlerweile ist das Experiment in erfolgreiche Praxis übergegangen. Und EOS ist in Portugal ein echter Begriff. „Wir werden zu allen relevanten Ausschreibungen unbesicherter Pakete eingeladen“, sagt Felix Beutler, Senior Manager International Business Development im EOS Cross-border Center. Was nicht folgenlos bleibt, wie Beutler schmunzelnd hinzufügt. „Zum Ärgernis des einen oder anderen Wettbewerbers.“

Erworbene Pakete umfassen knapp 70.000 Forderungen.

Jüngst hat die Partnerschaft einen neuen Erfolg hervorgebracht: den Kauf eines weiteren Forderungspakets, welches den Gesamtwert der erworbenen Portfolios auf fast 800 Millionen Euro steigert. Knapp 70.000 Forderungen umfassen die bislang neun erworbenen Pakete insgesamt. Enthalten ist die gesamte Palette unbesicherter Bankprodukte: Konsumentenkredite, Kreditkartenforderungen, Überziehungskredite, Restzahlungen aus Immobilien- und Autofinanzierungen und andere Forderungen.

Dabei stellt EOS das Kapital zur Verfügung, ServDebt übernimmt die Abwicklung des Inkassoprozesses. Keine einfache Aufgabe, immerhin geht es um knapp 30.000 säumige Zahlerinnen und Zahler – sowohl Privatpersonen als auch Firmen. „Das Wichtigste ist Kommunikation und insbesondere die angemessene und individuelle Steuerung der Ansprache“, sagt Ana Duarte Esteves , Chief Legal Operations bei ServDebt. Das gilt von Anfang an – und für alle Beteiligten. 

Ana Duarte Esteves, Chief Legal Operations bei ServDebt.
Das Wichtigste ist Kommunikation und insbesondere die angemessene und individuelle Steuerung der Ansprache.
Ana Duarte Esteves, Chief Legal Operations bei ServDebt.
Foto von Callcenter-Mitarbeitern, die mit Headsets am Computer telefonieren.

EOS & ServDebt: Enge Zusammenarbeit macht den Unterschied.

So übernimmt das Unternehmen mit Sitz in Lissabon auch die Kommunikation mit dem Verkäufer. Bei einer Ausschreibung kalkulieren ServDebt und EOS Risk Management parallel einen möglichen Kaufpreis. Unerlässlich: Vertrauen – und intensiver Austausch. Daneben wird jeder einzelne Satz der Vertragsentwürfe hinterfragt; am Ende entscheidet ein Gremium über das Maximalgebot. 

Seit 2015 konnten EOS und ServDebt so knapp die Hälfte aller Ausschreibungen für sich gewinnen. Dabei wird das Feld dichter, der Wettbewerb härter: „2019 erwarten wir mehr Teilnehmer und noch aggressivere Preisansätze der Konkurrenten“, sagt Beutler. Die starke Position am Markt werde EOS dennoch ausbauen können – dank „Inkasso 4.0“, der bisherigen Realisierungs- und Prozesserfahrung und der engen Zusammenarbeit vor Ort.

Kontakt zu EOS

Tel.

EOS Holding GmbH

Steindamm 71
20099 Hamburg
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[email protected]

Photo Credits: Getty Images / Stephen Knowles Photography, Getty Images / Paul Bradbury, EOS, privat

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