Sprint in eine neue Galaxie.

EOS entwickelt ein neuartiges Kundenportal. Das Ziel: innovative Funktionen, schnellere Arbeitsabläufe, einfache Kommunikation. Was das Tool einmal können wird, bestimmen die Nutzer.

Jahresbericht

Große Sprünge in eine andere Galaxie machen: Das klappt mit einem Stargate, auf Deutsch Sternentor. Wer dort hindurchgeht, landet sekundenschnell auf einem entfernten Planeten – zumindest in einschlägigen Science-Fiction-Filmen. Neue Dimensionen eröffnet auch das Projekt Stargate von EOS Deutscher Inkasso-Dienst (EOS DID) und EOS Technology Solutions in Hamburg. Ein Team von sieben Mitarbeitern entwickelt dort gerade ein neues Kundenportal, das Arbeits­abläufe vereinfacht.

Dabei navigiert das Portal die Nutzer gezielt durch das riesige Datenuniversum, sodass sie einfach und sicher auf alle wichtigen Informationen zugreifen können. Das alles geschieht auf Basis von State-of-the-Art-Technologien. „Damit kommen wir dem Bedürfnis unserer Kunden nach, die sich schnelle Abläufe und digitale Serviceleistungen wünschen“, sagt Projektleiter Torben Hiller, Consultant Client Onboarding & Projects bei EOS DID. Künftig kommunizieren die Fachmitarbeiter der Kunden beispielsweise über das Portal komfortabel mit ihren Ansprechpartnern bei EOS. Mit einem Klick können sie Forderungsdaten einsehen, Zahlungsmeldungen übermitteln und auf Abrechnungsunterlagen zugreifen. Zusätzlich haben sie die Möglichkeit, rund um die Uhr Reports über die Entwicklung ihrer Forderungen abzurufen.

Mission Statement: Was die Kunden im Alltag brauchen, bestimmt die Entwicklung des B2B-Portals Stargate.

Eine Kiste voller Funktionen.

Hiller und sein Team setzen bei der Entwicklung auf User-Experience-Design, also eine Gestaltung, die ganz auf die Nutzer zugeschnitten ist. Das betrifft Design, Navigation und Aufbereitung der Informationen. Das Kundenportal lässt sich intuitiv bedienen, die Inhalte sind leicht verständlich dargestellt und gut auffindbar. Zudem kann der Nutzer wichtige Kennzahlen visualisieren, beispielsweise zu aktiven Forderungen, Zahlungseingängen oder Realisierungs- und Erledigungsquoten. „Unser Portal soll die Arbeit nicht nur erleichtern, sondern auch Spaß machen“, sagt Hiller. Damit sie die Wünsche der Nutzer auch wirklich erfüllt, setzt die Stargate-Mannschaft auf agile Arbeitsmethoden. Mitarbeiter und Kunden haben von Anfang an ihre Anforderungen an das Portal formuliert. Diese übernahm das Projektteam in das sogenannte Backlog. „Das ist wie eine Kiste aller Funktionen, die wir im Portal umsetzen möchten, nach Wichtigkeit priorisiert“, erklärt der Projektleiter. So lieferten unter anderem Anwender von OTTO, einem der größten Kunden von EOS, wichtigen Input. Auf ihre Anregungen hin erscheint zum Beispiel bei der Ansicht einer einzelnen Forderung künftig die vollständige Chronologie aller Inkassoaktivitäten. So kann der Kunde auf einen Blick erkennen, was EOS bislang in diesem Fall unternommen hat.

„Unser Portal soll die Arbeit nicht nur erleichtern, sondern auch Spaß machen.“
Torben Hiller, Consultant Client Onboarding & Projects

Im Zwei-Wochen-Rhythmus, in den sogenannten Sprints, entwickelt das Projektteam nacheinander solche Funktionen und fügt sukzessive weitere Bausteine zum Portal hinzu. Zu den Sprints gehören auch Retrospektiven, in denen die Beteiligten die vergangenen zwei Wochen bewerten: Was lief gut? Wo hakte es? Was lässt sich verbessern? „Durch die agile Vorgehensweise erzielen wir schnell sichtbare Ergebnisse. Diese können wir frühzeitig von unseren Kunden und den Nutzern bei EOS beurteilen lassen. Ihr Feedback fließt dann in die weitere Entwicklung ein“, sagt Hiller. Außerdem baut das Projektteam auf das große Netzwerk im eigenen Haus. Es profitiert beispielsweise vom Know-how der Mitarbeiter aus den Fachbereichen und aus der IT, welche die Schnittstellen zu den anzubindenden Systemen entwickeln, sowie von Kollegen aus den Bereichen IT-Security und Datenschutz.

Der nächste Schritt ist ein „Minimum Viable Product“. Das ist eine einfache erste Version des Kundenportals, die mit den bis dahin erstellten Bausteinen arbeitet. Damit können die Nutzer zum ersten Mal ausprobieren, wie es sich anfühlt, sich mit ein paar Klicks genau die Daten aus einem riesigen Universum herauszuholen, die sie brauchen.

Das war die Challenge: Wünsche erfüllen.

Wie lässt sich digitale Technik nutzen, um den Austausch zwischen EOS und seinen Kunden zu verbessern? Vor dieser Herausforderung stand das siebenköpfige Team um Torben Hiller bei EOS DID und EOS Technology Solutions. Die Antwort liefert das neue Kundenportal. Es berücksichtigt die Wünsche der Nutzer und begeistert künftig mit einem herausragenden Benutzererlebnis.

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